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Jugendarbeit wird verstärkt

Limbach. Die Feuerwehr im Löschbezirk Limbach ist gut aufgestellt. Das fanden bei der alljährlichen Mitgliederversammlung alle Redner. Das gerade begonnene Jahr werde für den Löschbezirk wichtige Neuerungen bringen, sei es das neue Gerätehaus oder das neue Tanklöschfahrzeug Von SZ-Mitarbeiter Michael Schneider

Limbach. Die Feuerwehr im Löschbezirk Limbach ist gut aufgestellt. Das fanden bei der alljährlichen Mitgliederversammlung alle Redner. Das gerade begonnene Jahr werde für den Löschbezirk wichtige Neuerungen bringen, sei es das neue Gerätehaus oder das neue Tanklöschfahrzeug. Mit verstärkter Jugendarbeit will die Feuerwehr in Limbach aber auch dem Rückgang bei Nachwuchskräften entgegen wirken. Die Zahlen im Jahresbericht zeigten durchweg eine konstante Tendenz auf, so Löschbezirksführer Klaus Schäfer. Von 47 aktiven Wehrleuten ging die Zahl vorübergehend auf 45 zurück. Die Übernahme von Sven Ecker und Alexander Stanik aus der Jugendfeuerwehr habe die alte Zahl wieder hergestellt.63 Einsätze wurden im Löschbezirk Limbach im Jahr 2012 registriert. Davon entfielen 33 auf technische Hilfeleistungen. Die Zahl der Verkehrsunfälle, die den Einsatz der Feuerwehr erforderten, stieg auf zwölf gegenüber fünf im Jahr 2011. Fünf Personen wurden aus Gefahr gerettet. An Bränden wurden ein Großbrand, sechs Mittel- und acht Kleinbrände notiert. Dazu kamen Alarme durch Brandmeldeanlagen. Im Schnitt sei die Feuerwehr mit 17 Kräften vor Ort gewesen. Die Anforderung, nach acht Minuten am Einsatzort zu sein, sei stets erfüllt worden, so Schäfer. Bewährt habe sich die Ausrücke-Gemeinschaft mit dem Löschbezirk Altstadt, dadurch habe die Wehr immer den Anforderungen entsprechen können.



Sowohl im Jahresbericht des Löschbezirksführers als auch in der Ansprache von Bürgermeister Frank John war das neue Gerätehaus ein Thema. "Ich will nicht ausschließen, dass die Mitgliederversammlung 2014 im neuen Haus stattfindet", sagte John. Fortschritte mache auch der Bau des Tanklöschfahrzeugs, das einen 31 Jahre alten Wagen ersetzen solle. Gegenwärtig sei das motorisierte Chassis geliefert, es werde jetzt den feuerwehrtechnischen Aufbau erhalten.

Die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr werde auch durch erfolgreich abgelegte Prüfungen und die dafür vergebenen Leistungsspangen belegt, so Klaus Schäfer. Erfolgreich wurden im Jugendbereich die Prüfungen zur Jugendflamme eins und zwei absolviert, ergänzte Rouven Edinger. Der berichtete über ein erfolgreiches Jahr 2012. Um dem Rückgang an Nachwuchskräften zu begegnen, hielt er es für wünschenswert, Kinder künftig im Alter von acht Jahren für die Feuerwehr anzusprechen. Eine Zusammenarbeit der Jugendwehren in der Gemeinde Kirkel sei effektiv und werde im Interesse der Feuerwehr sein.

Frank John sah die Limbacher gut in der Obhut des Löschbezirks aufgehoben. Diese Ansicht teilten auch Gemeindewehrführer Gunter Klein und Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner. Letzterer warnte vor zu starker Reglementierung der freiwilligen Wehren, denn "das Ehrenamt muss leistbar bleiben".

Befördert wurden Günther Imbsweiler sowie Dennis und Andrea Köllner zu Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann. Rouven Edinger wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Marko Brocker wurde zum Oberlöschmeister ernannt. Zum Oberbrandmeister stieg Christof Weis auf.

Für langjährige aktive Dienste wurden geehrt: Hans Burkhard für 45 Jahre, Stefan Leibrock für 35 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Gold, Sascha Schick für 20 und Reinhard Schick für 45 Jahre. Einige der Urkunden werden nachgereicht.

Schließlich wurden Jens Hornberger zum Beauftragten für den Fachbereich Funk und Jens Hares für die Fachbereiche Gefahrstoff und Ausbildung ernannt. "Ausrücke-

Gemeinschaft mit Altstadt bewährt."

Klaus Schäfer