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JU-Ortsverband Wadern startet neu Wenn Bequemlichkeit zum Umweltproblem wird

Wadern. Durch die strahlende Sonne bestärkt, ging es mit Spaß und Teamgeist ans Aufsammeln des illegal entsorgten Abfalls

Wadern. Durch die strahlende Sonne bestärkt, ging es mit Spaß und Teamgeist ans Aufsammeln des illegal entsorgten Abfalls. Neben Tempotaschentüchern, Kaugummipapier und Essensverpackungen fanden sich auch solche Gegenstände, über die die Gruppe nur staunen konnte: Bunsenbrenner, Kochtöpfe, zerbrochene Tassen, Autoteile wie Reifen und Schutzbleche sowie das Innenleben einer Matratze bilden nur eine geringe Auswahl der Dinge, die ganz klar nicht in die schöne Waderner Landschaft gehören.Aus den zu Beginn mitgenommenen zwei Mülltüten wurden schnell vier und aus der anfänglichen Hoffnung auf wenig die Umwelt beschmutzenden Abfall wurde eine bedrückende Einsicht: Einige Menschen verstehen - trotz der steigenden Informationspolitik in Deutschland zum Thema Umwelt und deren Verschmutzung - immer noch nicht, was sie der Natur antun, wenn sie ihre Fastfood-Tüte aus dem Autofenster werfen, anstatt sie ordnungsgemäß in der hauseigenen Mülltonne zu entsorgen.




Gutes tun bereitet Spaß

Abschließend wurde bei Wurst und Cola noch einmal die vollendete Arbeit gemeinsam diskutiert. Das Aufsammeln des Abfalls in der Gruppe und das damit verbundene Gefühl, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, bereitete allen viel Spaß. Es fiel jedoch jedem Teilnehmer schwer, von einem "Erfolg" zu sprechen. Ein Projekt wie "Saarland Picobello" - so waren sich alle einig - ist nur notwendig, weil noch zu viele Mitmenschen aus Bequemlichkeit ihren Müll dort entsorgen, wo er ihnen am wenigsten Arbeit bereitet. deg

Wadern. Vor wenigen Tagen trafen sich mehrere Jugendliche und junge Erwachsene in Wadern mit dem Ziel der Reaktivierung und somit eines Neustartes des Junge-Union-Ortsverbandes Wadern. Der Ortsverband will mit der Neugründung die jungen Menschen in Wadern ganz nach dem Beispiel des vor einem Jahr neu gegründeten Stadtverbandes der Jungen Union Wadern durch Ideen und Aktionen dazu motivieren, "Unser Wadern" mitzugestalten.

Den Vorsitz des JU-OV Wadern übernimmt Christian Koch, unterstützt durch seinen Stellvertreter Mathias Gessner, der auch das Amt des Pressesprechers bekleidet. Philipp Albersmeyer, betraut mit den Aufgaben des Schatzmeisters, und Verena Lermen als Schriftführerin sowie Janine Hero als Geschäftsführerin unterstützen die beiden in ihrer Vorstandstätigkeit. Weitere Vorstandsmitglieder sind Michael Gillenberg als Organisationsleiter, Stefan Clessienne als Internetreferent sowie die drei Beisitzenden Sarah Gillenberg, Yvonne Hero und Simone Koch. Als Kassenprüfer werden Michael Molitor und Philip Hoffmann eingesetzt.

Blick in die Zukunft

Die Gründung des JU-OV Wadern fand "Im Kurfürsten" in Wadern statt, mit Unterstützung von Michael Molitor, dem Vorsitzenden des JU-SV Wadern, der mit dem neu gewählten Vorstand in eine gute und spannende Zukunft blickt. "Es freut mich sehr, dass es uns nach der Reaktivierung des JU-Stadtverbandes gelungen ist, auch dem OV Wadern wieder Leben einzuhauchen, und dass sich mit Christian Koch ein so engagierter Mensch gefunden hat, der diesen OV in Zukunft leiten wird", so Molitor.

Der ebenfalls im Herbst 2010 reaktivierte JU-Kreisverband Merzig-Wadern sowie der Stadtverband bieten die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit frischem Wind wollen sich die JUler für einen guten Zusammenhalt der Jugend in Wadern sowie über den Ort hinaus in Zukunft einsetzen. "Mit Projekten und Aktionen in und für Wadern", so der neue Ortsverbandsvorsitzende Christian Koch, "wollen wir junge Leute erreichen und uns für deren Interessen stark machen".

Weitere Unterstützung erhält die JU Wadern durch den dortigen CDU-Ortsverband, mit dem noch am Tag der konstituierenden Sitzung eine enge Zusammenarbeit beschlossen wurde. So werden JU und CDU am kommenden Samstag gemeinsam sowie tatkräftig die Picobello-Aktion in Wadern unterstützen.

Wer mehr über die Junge Union in Wadern erfahren will, kann sich gerne bei Christian Koch über info@ju-wadern.de melden. red

Es ist nicht zu fassen, was alles illegal entsorgt wird. Foto: JU
Es ist nicht zu fassen, was alles illegal entsorgt wird. Foto: JU