| 00:00 Uhr

JU für Akademie der Großregion

Merzig-Wadern. Für den JU-Kreisverband ist der Grüne Kreis der geeignete Standort für die Akademie der Großregion – wegen der Nähe zu Frankreich und Luxemburg. Als Sitz schlägt die JU das Münchweiler Schloss oder das Katasteramt in Merzig vor. red

Die Akademie der Großregion muss in den Grünen Kreis: Der Kreisverband der Jungen Union Merzig-Wadern begrüßt die Initiative des CDU-Generalsekretärs Roland Theis für eine EU-Akademie und sieht sich hierdurch in seiner Arbeit bestätigt.

"Wir als Junge Union halten dieses Bestreben, das eine Akademie der Großregion aufbauen will, für eine gute Sache", sagt der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Philip Hoffmann. Der Vorstoß von Theis richtet sich an den Gipfel der Großregion und fordert die Erarbeitung einer konkreten Konzeption. Bereits 2012 forderte die Junge Union im Grünen Kreis eine solche gemeinsame Institution aller benachbarten Länder. Neben Wissensvermittlung und Verbesserung der Kenntnisse über die Großregion, die jeweiligen Nachbarn, grenzüberschreitenden Projekten sowie europäischen Förderprogrammen sollen in dieser Akademie auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt und die Sprache des Nachbarn gelernt werden. Hoffmann: "Durch das gemeinsame Arbeiten und Lernen werden multinationale Netzwerke geknüpft, Sprachbarrieren überwunden und Verständnis für die Besonderheiten des jeweiligen Nachbarn gefördert."

Vorhandene Strukturen nutzen

Nur in einem solchen Klima des Verständnisses würden Initiativen entstehen, die die konkrete Lebensrealität der Menschen in der Großregion verbessern und zudem den Zusammenhalt Europas weiter stärken würden.

"Für diese Akademie gibt es keinen besseren Standort als den Grünen Kreis, weil er durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg die idealen Voraussetzungen bietet", betonte der JU-Kreischef. "Damit der Realisierung keine wirtschaftlichen Zwänge entgegenwirken, sollen vorhandene Strukturen genutzt und gegebenenfalls ausgebaut werden. Räumliche Strukturen, wie das Merziger Katasteramt oder ein Teil des Münchweiler Schlosses, könnten genutzt werden, um Kosten in Zeiten leerer Kassen zu sparen und so eine Realisierung zu ermöglichen", schlägt der CDU-Nachwuchs vor.