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Integrationsarbeit in Neunkirchen landesweit beachtet und bestätigt

Neunkirchen. Die Delegierten des Saarländischen Integrationsrates (SIR), der landesweiten Interessenvertretung der Bevölkerung mit Migrationsgeschichte, haben auf ihrer Mitgliederversammlung in Dillingen einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. In dem neugewählten achtköpfigen Gremium sind nun auch zwei Neunkircher Beiratsmitglieder vertreten

Neunkirchen. Die Delegierten des Saarländischen Integrationsrates (SIR), der landesweiten Interessenvertretung der Bevölkerung mit Migrationsgeschichte, haben auf ihrer Mitgliederversammlung in Dillingen einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. In dem neugewählten achtköpfigen Gremium sind nun auch zwei Neunkircher Beiratsmitglieder vertreten. Das teilt die Pressestelle der Stadt Neunkirchen jetzt mit.Muhsin Ece, seit 2010 Sprecher des Neunkircher Integrationsbeirates, wurde mit einer Zweidrittelmehrheit zum stellvertretenden Vorsitzenden des SIR gewählt. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandsteam. "Wir möchten die Integrationsarbeit des Landes erfolgreich mitgestalten und auch in Zukunft ein deutlich wahrnehmbares Gewicht in der Landespolitik beibehalten sowie verlässlicher Ansprechpartner für alle Beiratsmitglieder und Saarländer sein", sagte er. Ece ist in Neunkirchen stark verwurzelt, engagiert sich stets im sozialen Bereich, und beruflich steht der langjährige Saarstahl-Mitarbeiter kurz vor seinem Meisterabschluss.


Ece kann sich im Vorstand des Saarländischen Integrationsrates auch auf die Unterstützung seines Neunkircher Beiratskollegen Giuseppe Gallo freuen. Gallo bekleidet dort das Amt des Beisitzers. Der Italiener, der auch im Betriebsrat der Firma Eberspächer und im Vorstand bei SC Olympia Calcio aktiv ist, möchte mit seiner interkulturellen und sozialen Kompetenz das Gremium fachlich unterstützen, so heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Beigeordnete der Kreisstadt Neunkirchen, Sören Meng, und der Integrationsbeauftragte, Zeljko Cudina, freuen sich, dass das Vertrauen in den Neunkircher Integrationsbeirat auf der Landesebene so groß ist. "Es ist ein Beweis dafür, dass wir in Neunkirchen auf dem Feld der Integrationsförderung sehr gut aufgestellt sind und dies auch von vielen so gesehen und anerkannt wird", sind sich die beiden Stadtvertreter einig. red