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Integration behinderter Schüler: Ministerium erwägt Änderungen

Saarbrücken. Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will die Voraussetzungen für eine Integration behinderter Kinder in Regelschulen verbessern. Sie kündigte an, künftig mehr Sonderpädagogen an Regelschulen einzusetzen, und schloss nicht aus, die Integrationsverordnung des Landes zu ändern

Saarbrücken. Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will die Voraussetzungen für eine Integration behinderter Kinder in Regelschulen verbessern. Sie kündigte an, künftig mehr Sonderpädagogen an Regelschulen einzusetzen, und schloss nicht aus, die Integrationsverordnung des Landes zu ändern. Vor Kurzem hatte sie erklärt, dass sie auch vor dem Hintergrund der UN-Behindertenkonvention keine konkrete Vorgabe zur Steigerung der Integrationsquote machen werde. Dadurch war der Eindruck entstanden, dass sie nichts ändern will. Derzeit besuchen im Saarland rund 30 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Regelschule. SPD, Grüne und Elterninitiative für Bildung fordern, behinderten Kindern und ihren Eltern volle Wahlfreiheit darüber einzuräumen, ob die Kinder eine Regel- oder eine Förderschule besuchen. nof