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Serie Leser-Reporter
Immer noch keine Abfindung für verschollene Jacken

Auf der Mallorca-Party am 13. Januar im Saarbrücker E-Werk kam es im Laufe des Abends zu einem Garderoben-Chaos.
Auf der Mallorca-Party am 13. Januar im Saarbrücker E-Werk kam es im Laufe des Abends zu einem Garderoben-Chaos. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Das Garderoben-Chaos auf der Mallorca-Party am 13. Januar im Saarbrücker E-Werk (wir berichteten mehrfach) sorgt weiter für Unmut. Auch die Tochter von Petra Lafleur aus Dillingen gehört zu den Betroffenen: „Bis heute ist ihre Jacke nicht aufgetaucht.“ Sie sei auf eigene Kosten sonntags wieder zur Halle gefahren, um danach zu suchen. Doch die Jacke blieb verschwunden. Von Marko Völke

Das Garderoben-Chaos auf der Mallorca-Party am 13. Januar im Saarbrücker E-Werk (wir berichteten mehrfach) sorgt weiter für Unmut. Auch die Tochter von Petra Lafleur aus Dillingen gehört zu den Betroffenen: „Bis heute ist ihre Jacke nicht aufgetaucht.“ Sie sei auf eigene Kosten sonntags wieder zur Halle gefahren, um danach zu suchen. Doch die Jacke blieb verschwunden.


Danach habe ihre Tochter verschiedene Aussagen von zwei Mitarbeitern erhalten: „Der eine meinte, man solle sich in eine Liste eintragen, ein anderer, man solle zur Polizei fahren. Sie hat beides getan“, sagt die SZ-Leser-Reporterin. Zudem habe man ihrer Tochter erst gesagt, dass sie informiert würde, wenn die Jacke doch noch auftauche. Später habe es dann geheißen, es würde schnell alles mit der Versicherung des Veranstalters abgeklärt. Aber nun dauere es schon mehrere Wochen. Für Lafleur ist das „alles mehr als lächerlich“.

Der von der Merziger Eventfirma beauftragte Rechtsanwalt Gerd Müller aus Saarburg bittet die Betroffenen um Geduld. Zurzeit würden noch Schreiben von Besuchern und deren Anwälten eintreffen, die gesichtet werden müssten.



Zudem sei die Informations-Beschaffung aufwendig. So liege ihm  der angeforderte Polizeibericht noch nicht vor. Dann müsse jeder Anspruch geprüft werden, ob die Forderung berechtigt ist, sagt Müller. Denn es gäbe auch Trittbrettfahrer, die gar nicht auf der Veranstaltung waren, aber trotzdem versuchen, Geld für angeblich abgegebene Jacken rauszuschlagen.

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