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"Ich hatte nie Zweifel, dass es nicht reichen könnte"

Herr Müller, wurde am Samstag noch lange gefeiert?Markus Müller: Bei mir war es 4 Uhr. Bei einigen soll es noch später geworden sein, wie ich gehört habe. Also ja, es wurde sehr ausgiebig gefeiert.Sicher auch ein Zeichen dafür, dass eine Menge Druck von der Mannschaft abgefallen ist.Müller: Auf jeden Fall

Herr Müller, wurde am Samstag noch lange gefeiert?


Markus Müller: Bei mir war es 4 Uhr. Bei einigen soll es noch später geworden sein, wie ich gehört habe. Also ja, es wurde sehr ausgiebig gefeiert.

Sicher auch ein Zeichen dafür, dass eine Menge Druck von der Mannschaft abgefallen ist.



Müller: Auf jeden Fall. Auch wenn die Qualifikation aufgrund des Vorsprungs, den wir hatten, eigentlich nie in Gefahr war, hat man uns in den letzten Wochen angemerkt, dass wir mit dem Druck, es endgültig klar zu machen, nicht so zurecht gekommen sind. Dieser Druck hat sich nach dem Sieg dann endlich gelöst.

Hatten Sie je Zweifel daran, dass die Qualifikation noch in Gefahr gerät?

Müller: Nein, gar nicht. Wir hatten zwar diese Schwächephase in der Rückrunde, aber es war trotz der schlechten Ergebnisse nicht zu erkennen, dass sich der Schlendrian einschleicht. Dafür hat die Mannschaft zu gut mitgezogen. Der Druck und körperliche Hänger nach der langen Saison waren Erklärungen dafür. Aber in der Arbeit mit der Mannschaft habe ich nie Zweifel bekommen, dass es nicht mehr reichen könnte.

Die Planungen für die Verbandsliga laufen. Auch mit Trainer Markus Müller?

Müller: Ja, das steht schon seit Oktober fest. Wir machen das seit zwei Jahren so, dass wir um den Termin herum verlängern. Es macht unheimlich viel Spaß mit den Jungs und im Verein, also stand meine Zusage nie in Frage.

Die Mannschaft ist sehr jung. Reicht das, um in der Verbandsliga zu bestehen?

Müller: Wir haben ja mit Inci Durak und Rainer Thiel - um nur zwei zu nennen - erfahrene Spieler im Kader, die die Jungen anleiten. Der große Bruch vor der Saison, als wir zehn Neuzugänge hatten, ist gut verlaufen. Außerdem haben die jungen Spieler unser Vertrauen und wachsen mit ihren Aufgaben. Wir sind sicher, dass wir eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen. Und bis auf zwei ältere Spieler, hinter denen noch kleine Fragezeichen stehen, gehen wir mit der Mannschaft auch in die Verbandsliga.

Wer kommt hinzu?

Müller: Thomas Herber aus Ludweiler, Sascha Gerten aus Lebach und Julian Gries von Röchling Völklingen. Wir verfolgen also weiterhin unsere Philosophie, auf junge Spieler zu setzen.