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| 21:17 Uhr

"Ich finde es einfach weltklasse"Dennis Koch gewinnt "Preis der Stadt St. Wendel"

St. Wendel. Juppi Brill, einer der ADAC-Koordinatoren des Super-Moto-Rennwochenendes in St. Wendel, strahlt am späten Sonntagnachmittag mit der Sonne um die Wette: "Unser Konzept, das der ADAC mit St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon auf den Weg gebracht hat, ist voll aufgegangen." Konzept meint, den Eintritt zum SuperMoto-Wochenende im St Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Grim

St. Wendel. Juppi Brill, einer der ADAC-Koordinatoren des Super-Moto-Rennwochenendes in St. Wendel, strahlt am späten Sonntagnachmittag mit der Sonne um die Wette: "Unser Konzept, das der ADAC mit St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon auf den Weg gebracht hat, ist voll aufgegangen." Konzept meint, den Eintritt zum SuperMoto-Wochenende im St. Wendeler Wendelinuspark nicht zu reduzieren, sondern komplett auf null Euro zu setzen.Diese Preispolitik lockte mehr als 10 000 Zuschauer an die Rennstrecke im ehemaligen Militärgelände. "Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt diese Zahl, dass diese Art des Motorsports sehr viele Menschen anspricht", sagt Brill. "Und auch, dass wir die lokalen Amateur-Fahrer versuchen mit einzubinden, hat sich voll bewährt. Ich denke mal, so eine Bühne wie bei uns bekommen sie sonst nirgends geboten", behauptet der ADAC-Mann (siehe auch nebenstehender Text). Dass in St. Wendel immer besonders viel geboten wird, bestätigte die Familie Heinz aus dem Kreis Limburg. "Wir sind jetzt schon einige Male in St. Wendel bei der Super-Moto-Veranstaltung gewesen, und es ist immer wieder toll hier. Die Atmosphäre und alles drumherum, das passt einfach", erzählte Irene Heinz, während ihr Mann sich im Wohnmobil etwas frisch macht. Auch der Sohn ist inzwischen dazu gekommen. Sebastian heißt der 24-Jährige, der selbst begeisterter Motorradfahrer ist und eine Honda Hornet 600 seinen Liebling nennt. Super-Moto guckt er in St. Wendel zum ersten Mal, und er sagt: "Ich findet es einfach weltklasse. So spektakulär habe ich es mir nicht vorgestellt." Das freut Juppi Brill, der hofft, "dass der eine oder andere, der sich dieses Spektakel in diesem Jahr zum ersten Mal angesehen hat, auch nächstes Jahr wieder dabei ist". Zufrieden zeigte sich auch St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon, der die Aktion "Eintritt frei" erst mit ermöglichte. "Die Atmosphäre hier ist klasse, das Wetter passt und die Organisation ist top", freute sich Bouillon. "Ich bin ja oft gefragt worden, warum wir das machen. Wenn man sich hier umsieht, dann weiß man es: Dieses Rennen ist eine super Marketingsache für unsere Stadt." St. Wendel. "Super-Moto ist einfach nicht mein Sport", sagt Dennis Koch. Da staunt der Experte und der Laie wundert sich, denn Koch gewann mit zwei Sekunden Vorsprung vor René Maas den "Preis der Stadt St. Wendel". Um diesen hatten am frühen Samstagabend die 36 schnellsten saarländischen Super-Moto-Asse im Rahmen des zweiten Laufs zur Deutschen Meisterschaft im St. Wendeler Wendelinuspark gekämpft. Und nach einem spannenden Rennen hatte Koch auf einer KTM SX-F 505 den Sieg eingefahren. Damit ist der Wadgasser, dessen orange-schwarze Maschine von Schäfer-Motorsport getunt und mit TKM-Fahrwerkstechnik aufgerüstet ist, quasi der Super-Moto-Saarlandmeister. In der vorletzten Runde hatte der von Rang vier gestartete Koch zugeschlagen: Marco Zielinski aus Oberkirchen, der als Trainings-Schnellster von Platz eins ins Rennen gegangen war, stürzte. Koch, der sich inzwischen auf den zweiten Platz vorgearbeitet hatte, zog vorbei und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Trotzdem sagt der frischgebackene Saarlandmeister: "Mein Sport ist Motocross. Super-Moto-Rennen fahre ich eigentlich nur, wenn im Saarland was ist." Der 30-Jährige war ohne vorheriges Training nach St. Wendel gereist. "Das hat meine Zeit einfach nicht zugelassen. Ich arbeite in Stuttgart und bin daher nur selten daheim", berichtet Koch vom Bodo Schmidt Motorsport-Team von seiner Nicht-Vorbereitung. Gefeiert wurde dafür umso kräftiger. Denn der Sieg in St. Wendel war das beste Resultat, das der rasende Ingenieur Dennis Koch jemals eingefahren hatte. tog