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Hospizgruppe St. Michael hilft weiter

Völklingen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael und einem Festakt im Pfarrsaal der Gemeinde hat die Hospizgruppe St. Michael ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung haben die ehrenamtlichen Helfer rund 600 schwerstkranke und sterbende Menschen zuhause begleitet Von SZ-Mitarbeiter Thomas Annen

Völklingen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael und einem Festakt im Pfarrsaal der Gemeinde hat die Hospizgruppe St. Michael ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung haben die ehrenamtlichen Helfer rund 600 schwerstkranke und sterbende Menschen zuhause begleitet. "Die Hospiz -Helfer sind da, hören zu, führen Gespräche und entlasten die Angehörigen", erklärt Heike Steuer, die hauptamtliche Koordinatorin der Gruppe, im Gespräch mit unserer Zeitung. Kleinere Botengänge und Ausflüge mit jüngeren Tumorpatienten gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Helfer. Das Durchschnittsalter der betreuten Erwachsenen liegt bei rund 60 Jahren. Seit dem vergangenen Jahr besucht die Hospizgruppe auch schwerkranke Kinder. "Die Betreuer müssen zuverlässig sein", betont Steuer. In der Schulung haben sie sich mit den Themen Tod, Sterben und Krankheit auseinandergesetzt und für sich herausgefunden, ob sie den Belastungen gewachsen sind. Maria Hippele ist eine der 37 Mitglieder der Hospizgruppe. Sie berichtet von traurigen, aber auch von schönen Momenten. Immer wieder merkt sie, dass sich die Kranken über ihren Besuch freuen. Vor allem Menschen ohne Angehörige, so die Helferin aus Köllerbach, seien dankbar für die Betreuung. Auch nach der Übernahme des St. Michael-Krankenhauses durch die Saarland Heilstätten GmbH (SHG) können Schwerstkranke in Völklingen, Großrosseln und im Köllertal auf die Unterstützung des Ambulanten Hospizes St. Michael setzen. Das Büro ist inzwischen ins Caritas-Beratungszentrum in der Kreppstraße umgezogen. Die Gruppentreffen und die Schulungen finden im Altenheim St. Josef statt. Getragen wird das ambulante Hospiz vom Saarbrücker Jakobus- Hospiz und von der St. Elisabeth-Klinik in Saarlouis. Dorthin haben die Franziskanerinnen von Waldbreitbach nach Schließung des St. Michaels-Krankenhauses die Palliativstation verlagert. Kontakt: Hospizbüro, Kreppstraße 1, Völklingen, Telefon (0 68 98) 7 59 07 95.