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Hommage an die Kindheit

Neunkirchen. „Wie ein Kind“: So lautete das Motto des vom Chor Canta Nova Saar vorgetragenen Konzerts in der Furpacher Kirche St. Josef. Dem Publikum gefiel die A-cappella-Leistung außerordentlich. Von SZ-MitarbeiterAndreas Detemple

Als Würdigung der Kindheit war das Konzert des Chores Canta Nova Saar am Sonntagabend in der Kirche St. Josef in Furpach betitelt: "Wie ein Kind". Entsprechend ausdrucksstark und professionell, mit brillanten Stimmen und mitreißendem Repertoire verzauberte der Chor seine Zuhörer mit traumhaften Sequenzen aus den Kinder- und Jugendzeiten. Das hingerissene Publikum bedankte sich für die große Leistung mit einem begeisterten Schlussapplaus.

,,Wir wollen mit unserem Konzert die Unversehrtheit des Kindes dokumentieren und ein verklärtes Bild der Kindheit schaffen", erklärte Chorleiter Bernhard Schäfer vor Konzertbeginn. Dies gelang schon mit dem romantischen Einstieg ,,A child is born" in einem Arrangement von Morten Schuld-Jensen. Großartiger A-cappella-Gesang, der die Vielfältigkeit der einzelnen Stimmen reflektierte. "Diese Stimmen gehen durch Mark und Bein", zeigte sich eine Zuhörerin schon hier ergriffen. Eine Begeisterung die rundum alle Besucher erfasste. "A Good Night" von Richard Rodney Bennett, "Träumerei" von Robert Schumann, oder "Sleep my child" von Eric Whitacre erzählten von den ersten Kindheitsschritten in das große Abenteuer Leben.

,,Die meisten unserer Sängerinnen und Sänger studieren Gesang, oder haben ein Musikstudium abgeschlossen", informierte Chorleiter Bernhard Schmidt, der zwischenzeitlich auch immer wieder auf charmante Art und Weise durch das ansprechende Programm moderierte.

Fantastisch wie die Stimmen war auch die Perkussionsbegleitung des Chores durch Philipp Becker. "Die Stimme des Kindes", "The eyes of a child" und Robert Schumanns "Von fremden Ländern und Menschen" waren weitere Höhepunkte. Ergreifend die musikalische Geschichte von "Nicolette" aus Maurice Ravels "Trois chansons" zum Abschluss eines wunderschönen Konzertes.