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Hommage an Anton Bruckner

St. Gangolf/Saarlouis. Der Ford-Werkschor Saarlouis unter der Leitung von Chormusikdirektor Hermann Josef Hiery (Hiery leitet auch die Saargau-Chorgemeinschaft Weiler-Tünsdorf-Orscholz) wird im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 10. April, um elf Uhr in der ehemaligen Klosterkirche St. Gangolf die "Windhaager Messe" von Anton Bruckner aufführen Von b SZ-Mitarbeiter Josef Ollinger

St. Gangolf/Saarlouis. Der Ford-Werkschor Saarlouis unter der Leitung von Chormusikdirektor Hermann Josef Hiery (Hiery leitet auch die Saargau-Chorgemeinschaft Weiler-Tünsdorf-Orscholz) wird im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 10. April, um elf Uhr in der ehemaligen Klosterkirche St. Gangolf die "Windhaager Messe" von Anton Bruckner aufführen.Der Ford-Werkschor wurde 1975 gegründet und hat zurzeit 27 aktive Sänger, bei der Gründung waren es 55 Aktive. Der Chor hat sich die Pflege und Ausbreitung des Chorgesangs auf seine Fahne geschrieben. Zahlreiche Konzert-Touren in Deutschland, Europa und den USA sowie viele Konzerte machten den Chor weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Seit 1987 leitet Hermann Josef Hiery den Ford-Chor und unter seiner Leitung wurde der Chor zu einem Begriff für gute, weltliche und geistliche Chormusik. Deshalb ist der Ford-Werkschor auch zu einem begehrten Partner für viele Konzerte geworden.




Österreichischer Komponist

Der 1824 geborene österreichische Komponist und Organist Anton Bruckner, der diese Messe in C-Dur als 18-Jähriger schrieb, gilt als einer der größten Symphoniker Österreichs im 19. Jahrhundert. Er stammte aus einer Lehrerfamilie und wirkte zunächst als Schulgehilfe in Windhaag (von diesem Ort hat die Messe ihren Namen) bei Freistadt und Kronstorf an der Enns. Ab 1848 war er Stiftsorganist in St. Florian und 1855 - 1868 Domorganist in Linz; in dieser Zeit wurde er auch Mitglied des Linzer Sängerbundes "Frohsinn", dessen Chorleiter er ab 1860 war. 1868 wurde er Professor am Wiener Konservatorium und Hofkapellorganist. Konzertreisen führten ihn nach Paris und London (1871), wo er als Organist und vor allem als Improvisator gefeiert wurde. Bruckner starb 1896 in Wien und liegt auf eigenen Wunsch unter der Orgel des Stifts St. Florian begraben.