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Hits mit ein bisschen Verstärkung

Diesmal gehörte den drei Jungs von MEP-Live die Konzertmuschel im Völklinger Schillerpark, die mit ihrem Auftritt vor allem Fans von Johnny Cash, Beatles und The Sweet etwa Gutes getan haben. Foto: Jenal
Diesmal gehörte den drei Jungs von MEP-Live die Konzertmuschel im Völklinger Schillerpark, die mit ihrem Auftritt vor allem Fans von Johnny Cash, Beatles und The Sweet etwa Gutes getan haben. Foto: Jenal FOTO: Jenal
Völklingen. Die Summer-Open-Airs in Völklingen sind in ihrem vollen Gange. Diesmal war die Band MEP-Live zu Gast im Schillerpark und spielte wie gewohnt bekannte Klassiker aus Rock und Pop – mit einer Note Country-Musik versehen. Von SZ-MitarbeiterAndreas Lang

So unplugged, wie man auf einer Bühne in der Größenordnung der Summer-Open-Airs im Schillerpark nur spielen kann, präsentierten sich am Montagabend Mario Scheufler, Eckhard "Ecki" Klein und Peter Weigerding. Der Bandname des Trios setzt sich aus den Initialen ihrer Vornamen zusammen, und so nennen die drei sich einfach "MEP-Live", wenn sie gemeinsam musizieren. Unplugged bedeutet ja ohne Stecker oder ohne Verstärker. Gitarrist Mario spielt durchgehend eine Akustik-Gitarre, kann also auf einen Stecker verzichten. Genauso Peter, der sein Cajon mit einem Pedal und den Händen bearbeitet und nebenbei noch ein paar Becken zur Verfügung hat. Und Ecki, der für den eigentlichen MEP-Bassisten Ernie Bernd Schäfer im Schillerpark dabei ist, spielt meist einen akustischen Viersaiter.

Im kleinen Kreis bräuchten die drei auch für ihren mehrstimmigen Gesang keine Mikrofone. Im Schillerpark vor etwa 500 Zuschauern vor der Muschel und auf der Hotelterrasse ist das aber nicht möglich. Hier sind die Musiker auf eine Verstärkung - und wenn sie auch nur so moderat laut wie am Montagabend war - angewiesen.

Mario ist meist der Hauptsänger bei MEP-Live, das Repertoire ist vielfältig: alte Sommerhits, wie "Sweat" von Inner Circle. Waschechte Oldies, wie "Get back" von den Beatles. Glitter-Rock mit "Ballroom Blitz" von The Sweet und sanfte Balladen wie Robbie Williams' "Angels."

Aber vor allem Country prägt MEPs Interpretationen, auch wenn die Band diese Stilrichtung nur als einen Stil nach Rock und Pop nennen. So auch bei der Ballade "One", welche die meisten Musikfreunde ausschließlich von der Kult-Band U 2 kennen. Mario, Ernie und Peter wissen, dass auch Country-Legende Johnny Cash schon "One" gesungen hat, und so spielt MEP eben diese Cash-Version. Auch "Sexbomb" oder sogar "My way" klingen spätestens zum Schluss so ziemlich nach der US-amerikanischen Landmusik. Passt dann auch, dass MEP das in der Zugabe spielt und damit deutlich erklärt: "Das ist eben unsere Art, die Titel zu interpretieren." Fast unplugged und meistens mit einem deutlichen Country-Touch.

Kommenden Montag spielt die Band Cooter Brown bekannte Rocksongs, los geht's um 20 Uhr, Der Eintritt ist frei. Ein Hut wird herumgreicht.