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Häftlingsdatenbank soll aufklären

Goldene Bremm. Die Geschichte des Gestapo-Lagers Neue Bremm gehörte zu den grausamsten Kapiteln der nationalsozialistischen Herrschaft an der Saar. Die bei der Landeszentrale für politische Bildung seit 2002 geführte Häftlingsdatenbank leistet einen Beitrag zur Erforschung des Gestapo-Lagers und des Schicksals seiner Häftlinge. red

Auf Einladung der Initiative Neue Bremm und der saarländischen Landeszentrale für politische Bildung referiert der Historiker Dr. Alexander Friedman am Donnerstag, 6. April, um 18 Uhr über "Funktionen und Perspektiven der Häftlingsdatenbank der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm" im Hotel Mercure Saarbrücken-Süd an der Gedenkstätte "Gestapo-Lager Neue Bremm", Zinzinger Str. 9 in Saarbrücken. Die Bedeutung der Häftlingsdatenbank wird anhand einzelner Häftlingsschicksale exemplarisch veranschaulicht.



Die Möglichkeiten der Datenbankergänzung durch die Auswertung in der westlichen Forschung wenig bekannter Archivakten und Zeitzeugenerinnerungen osteuropäischer Provenienz werden diskutiert. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.