| 20:38 Uhr

Wechsel Kramp-Karrenbauers nach Berlin
Grüne fordern Reformen, AfD sieht in Wechsel keinen Verlust

Saarbrücken. Die Saar-Grünen fordern den designierten Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) auf, zügig die Zukunftsfragen des Saarlandes anzupacken. Dazu gehört aus ihrer Sicht ein Umdenken in der Hochschul-, Gesundheits-, Flächen- und Verkehrspolitik. Zudem dürften wichtige Investitionen in Bildung und Infrastruktur nicht weiter verschleppt werden. „Kramp-Karrenbauer hat das Saarland in den letzten Monaten nur noch verwaltet. Wichtige Impulse blieben aus – ob bei der ökologischen Modernisierung der Automobilindustrie, der Elektromobilität oder der Belebung der Gründungskultur im Land“, kritisierte Landeschef Markus Tressel.

Die Saar-Grünen fordern den designierten Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) auf, zügig die Zukunftsfragen des Saarlandes anzupacken. Dazu gehört aus ihrer Sicht ein Umdenken in der Hochschul-, Gesundheits-, Flächen- und Verkehrspolitik. Zudem dürften wichtige Investitionen in Bildung und Infrastruktur nicht weiter verschleppt werden. „Kramp-Karrenbauer hat das Saarland in den letzten Monaten nur noch verwaltet. Wichtige Impulse blieben aus – ob bei der ökologischen Modernisierung der Automobilindustrie, der Elektromobilität oder der Belebung der Gründungskultur im Land“, kritisierte Landeschef Markus Tressel.


Derweil erklärte die AfD-Landtagsfraktion, der Wechsel von Annegret Kramp-Karrenbauer sei „kein Verlust für das Saarland“. Jetzt zeige sich, dass ihr die Partei wichtiger sei als das Land und sie sich vor der Verantwortung drücke. „Sie glaubte, mit dem ausgehandelten ‚Finanzpakt’ ihre Schuldigkeit getan zu haben. Die wirklich großen Probleme und Aufgaben stehen dem Land erst noch bevor. Eine Verwaltungs- und Kommunalreform hätte noch in dieser Legislaturperiode angepackt werden müssen“, teilt die Fraktion mit.