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Große Sprünge unter Flutlicht

Sebastian Slawik hatte die Idee zum Nachtspringen und überzeugte im Dreisprung. Foto: SZ
Sebastian Slawik hatte die Idee zum Nachtspringen und überzeugte im Dreisprung. Foto: SZ
Saarlouis. Es war ein ungewohnter Zeitpunkt für die 46 Leichtathleten aus 14 Vereinen, die aus dem ganzen Saarland sowie aus Rheinland-Pfalz zum Saisonauftakt der LSG Saarlouis ins Stadion Großer Sand gekommen waren. Unter Flutlicht wurden die Wettkämpfe in den drei Disziplinen Hoch-, Weit- und Dreisprung ausgetragen

Saarlouis. Es war ein ungewohnter Zeitpunkt für die 46 Leichtathleten aus 14 Vereinen, die aus dem ganzen Saarland sowie aus Rheinland-Pfalz zum Saisonauftakt der LSG Saarlouis ins Stadion Großer Sand gekommen waren. Unter Flutlicht wurden die Wettkämpfe in den drei Disziplinen Hoch-, Weit- und Dreisprung ausgetragen. Favorit im Hochsprung war Torsten Lucke vom SV Ottersberg, der ganz locker über zwei Meter sprang. Im Weitsprung beeindruckte Jan Uder vom LC asics Rehlingen mit einer Bestmarke von 7,12 Meter. Sebastian Slawik vom LSG Saarlouis siegte im Dreisprung mit einer hervorragenden Leistung von 14,36 Meter. Von Slawik, der in diesem Jahr in Saarlouis zum Sportler des Jahres gewählt wurde, stammt die Idee zum Nacht-Springen mit Flutlicht. "Ich habe im Internet recherchiert und festgestellt, dass es so etwas im Saarland bislang noch nicht gab", sagte er. Und die Idee kam gut an. "Die Motivation unter den Sportlern und das Niveau waren überdurchschnittlich hoch", sagt Manfred Harz, der 2. Vorsitzende der LSG Saarlouis und Kampfrichter der Veranstaltung. Daher solle das Springen auch im nächsten Jahr stattfinden. red