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Ministerpräsident Hans in Straßburg
Bessere Zugverbindung in der Großregion

Wollen die Zusammenarbeit ausbauen: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est (rechts).
Wollen die Zusammenarbeit ausbauen: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est (rechts). FOTO: Jean Luc Stadler / JEAN LUC STADLER
Saarbrücken/Straßburg. Die saarländische Landesregierung hielt erstmals in Straßburg eine Ministerratssitzung ab. red

Anlässlich der ersten Ministerratssitzung der Landesregierung in Straßburg empfing Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est, Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) im Sitz des Regionalrats. Rottner und Hans tauschten sich über die Perspektiven zum Ausbau der Zusammenarbeit aus, insbesondere in den Bereichen Verkehr.


„Unser Ziel besteht darin, gemeinsam für die Zukunft unserer Regionen und für unsere gemeinsamen Interessen zu handeln“, erklärten beide am Dienstag. Ein erster Schritt sei die Vereinbarung für ein besseres grenzüberschreitendes Schienenverkehrsangebot, die Hans und Rottner unterschrieben. Sie beinhaltet eine gemeinsame Ausschreibung für die Schienenverbindungen auf den Linien Saarbrücken-Metz und Saarbrücken-Straßburg bis Dezember 2024 sowie Verbesserungen auf der Strecke Trier-Perl-Metz. Diese Verbindungen könnten durch eine grenzüberschreitende Variante des Régiolis mit einem einheitlichen Zugtyp für das Saarland, Rheinland-Pfalz und die Region Grand Est durchgeführt werden. Außerdem soll die Information der Grenzpendler, die grenzüberschreitende Preisgestaltung sowie die Kombinationsmöglichkeiten mit den örtlichen ÖPNV-Netzwerken verbessert werden.