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Nach Besoldungsreport der Gewerkschaft
Gewerkschaft verlangt bessere Bezahlung für saarländische Polizisten

Hintergrund der Forderung ist laut Maaß der Besoldungsreport der Gewerkschaft. Dieser habe gezeigt, dass die saarländischen Polizisten bundesweit auf dem vorletzten Platz liegen.
Hintergrund der Forderung ist laut Maaß der Besoldungsreport der Gewerkschaft. Dieser habe gezeigt, dass die saarländischen Polizisten bundesweit auf dem vorletzten Platz liegen. FOTO: dpa / Silas Stein
Saarbrücken. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland pocht darauf, einen finanziellen Spielraum im Doppelhaushalt 2019/2020 für eine höhere Besoldung der Polizisten im Land zu verankern. dpa/lrs

„Wir wollen jetzt eine Positionierung, dass die Landesregierung sagt, wir haben das auf dem Schirm“, sagte der GdP-Landesvorsitzende David Maaß am Dienstag in Saarbrücken. Der Doppelhaushalt soll Mitte Dezember verabschiedet werden.


Hintergrund der Forderung ist laut Maaß der Besoldungsreport der Gewerkschaft. Dieser habe gezeigt, dass die saarländischen Polizisten bundesweit auf dem vorletzten Platz liegen. Nur in Berlin würden die Kollegen schlechter bezahlt.

Im kommenden Jahr starten die Tarifverhandlungen der Länder. Die Ergebnisse müssten inhaltlich und zeitnah eins zu eins auf die Polizisten im Saarland übertragen werden, sagte Maaß. Zusätzlich müssten zum Ergebnis noch drei Prozentpunkte pro Jahr aufgeschlagen werden. „Um die Besoldungslücke im Endeffekt zu schließen.“