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Geriatrie feiert zehnten Geburtstag

Im Gesundheitspark in der Mittelstadt St. Ingbert sind auch das Kreiskrankenhaus und die Geriatrische Rehaklinik zu finden. Foto: SZ/SPK
Im Gesundheitspark in der Mittelstadt St. Ingbert sind auch das Kreiskrankenhaus und die Geriatrische Rehaklinik zu finden. Foto: SZ/SPK
St. Ingbert/Homburg. Die Geriatrische Rehaklinik St. Ingbert ist zehn Jahre alt. 8900 Patienten sind in diesem Zeitraum dort behandelt worden. 7800 stationär, 1100 teilstationär, erläutert Chefarzt Dr. Rudolf Eckert. Den runden Geburtstag begeht die Klinik am kommenden Sonntag, 31. August, mit einem Tag der offenen Tür Von SZ-Redakteur Michael Beer

St. Ingbert/Homburg. Die Geriatrische Rehaklinik St. Ingbert ist zehn Jahre alt. 8900 Patienten sind in diesem Zeitraum dort behandelt worden. 7800 stationär, 1100 teilstationär, erläutert Chefarzt Dr. Rudolf Eckert. Den runden Geburtstag begeht die Klinik am kommenden Sonntag, 31. August, mit einem Tag der offenen Tür. Wer sie sich von innen ansehen und über ihre Angebote informieren möchte, kann dies nach dem Festakt um 10.30 Uhr tun. Vorträge, Führungen und Informationsstände warten auf die Gäste bis 17 Uhr.Die Rehaklinik ist angeschlossen an das Kreiskrankenhaus, das Kreiskrankenhaus ist Teil des Gesundheitsparks St. Ingbert. Mit der Entwicklung auf dem Gelände oberhalb der Stadt sind die beiden Krankenhaus-Geschäftsführer Frank Banowitz und Wolfgang Steil zufrieden. Banowitz: "Der Gesundheitspark St. Ingbert hat sich als Adresse für Vorsorge, Behandlung und Nachsorge etabliert." Das Krankenhaus sei Herzstück und Motor des Parks, der wiederum durch zahlreiche medizinische Kooperationen mit dem Gesundheitswesen außerhalb der eigenen Mauern verzahnt sei. Steil betont den eigenständigen Charakter der Rehaklinik im Gesundheitsunternehmen Kreiskrankenhaus.Die Patienten der Geriatrischen Rehaklinik sind im Durchschnitt 81 Jahre alt. Sie kommen überwiegend aus umliegenden Krankenhäusern zur weiteren Behandlung. Knapp die Hälfte wird wegen der Folgen eines Knochenbruchs behandelt, ein Sechstel nach einem Schlaganfall. Weitere häufige Krankheitsbilder sind Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen, Diabetes, Parkinson. Die Klinik hat 50 Betten für stationäre und zehn Betten für teilstationäre Patienten. Wer in der Tagesklinik behandelt wird, ist meist zwei bis drei Mal zwischen Montag und Freitag in der Klinik. Am Abend werden diese Besucher wieder nach Hause gebracht.Geriatrische Patienten leiden an zwei oder mehr behandlungsbedürftigen Erkrankungen. Deshalb müsse die fachärztliche Kompetenz breit gefächert sein, erläutert die Klinik-Leitung. Rehaklinik und Akutkrankenhaus arbeiteten aus diesem Grund eng zusammen. Die Bereitschaftsdienste der Geriatrischen Klinik werden von den Ärzten der Medizinischen Klinik im Gesundheitspark geleistet. Die Rehaklinik arbeitet nach einem ganzheitlichen Ansatz. Der Bundesverband Geriatrie überprüfe die Qualität der Arbeit, führt Dr. Eckert aus. St. Ingbert nehme im Vergleich zu anderen Kliniken dabei eine Spitzenstellung ein. Das sei insbesondere der guten Arbeit der Mitarbeiter zu verdanken.




Auf einen BlickDer Tag der offenen Tür in der Rehaklinik beginnt am Sonntag um 10.30 Uhr mit einem Festakt. Danach warten Vorträge im Erdgeschoss: Stolperfallen im häuslichen Alltag (11.15 Uhr), Modellprojekt Gesundheitspark (13.30 Uhr), Geriatrische Rehabilitation (14 Uhr), Schlaganfall (14.30 Uhr), Schenkelhalsbruch (15 Uhr), Stomaversorgung (15.30 Uhr). Ab zwölf Uhr gibt es mehrere Führungen. Weiter warten Informationsstände, Individuelle Beratung, Gewinnspiel, Kinderbetreuung, Mittagstisch, Kuchen und DRK-Fahrdienst. mbe