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| 20:16 Uhr

FWG für Offenheit beim Schwimmbad-Bau

Axel Ulmcke gestern beim Neujahrsgespräch mit der Homburger Presse. Foto: Thorsten Wolf
Axel Ulmcke gestern beim Neujahrsgespräch mit der Homburger Presse. Foto: Thorsten Wolf
Homburg. Die FWG als kleiner Verein verzichtet aus Kostengründen auf einen offiziellen Neujahrsempfang. Stattdessen lud sie zum Pressegespräch, um die Ziele der Wählergemeinschaft für das neue Jahr vorzustellen Von SZ-Redakteur Peter Neuheisel

Homburg. Die FWG als kleiner Verein verzichtet aus Kostengründen auf einen offiziellen Neujahrsempfang. Stattdessen lud sie zum Pressegespräch, um die Ziele der Wählergemeinschaft für das neue Jahr vorzustellen. Vorsitzender Axel Ulmcke, der auch die Stadtratsfraktion der FWG führt, ging gemeinsam mit Fraktionskollegin Christa Barth und mit Franca Grupico vom Ortsrat Jägersburg dabei noch einmal auf die Verabschiedung des Doppelhaushalts im Stadtrat ein, in dem lediglich die notwendigen, machbaren Investitionen beschlossen worden seien. "Der ohnehin negative Haushalt ist kein Wunsch-, sondern ein Streichkonzert." Bei den machbaren, stadtrelevanten Themen wolle sich die Freie Wähler-Gemeinschaft einbringen.So beim Thema Kombibad. Ulmcke verteidigte die Mehrheitsentscheidung im Rat für das PPP-Modell (Öffentlich-private Partnerschaft). "Die Entscheidung heißt aus finanzieller Sicht PPP oder kein Schwimmbad. Über den Haushalt lässt sich ein Bad nicht finanzieren", so Ulmcke, der allerdings eine umfassende Information aller Schritte bis hin zum Bau fordert. Der für die Musikschule gefundene Standort in Erbach ist für die FWG genau der richtige. Hierfür gebe es Zuschüsse, Erbach werde aufgewertet und sei verkehrstechnisch gut eingebunden. Auch in Sachen Musikpark sieht Axel Ulmcke viel Positives. Die Notwendigkeit eines solchen Treffpunkts als Ergänzung zum Angebot im Saalbau und im Sportzentrum Erbach sei in Homburg gegeben. Zum Dauerthema ECE hat die FWG eine klare Meinung. Homburg als Einkaufsstadt müsse sich neu positionieren. Beim Shopping-Center müsse es darum gehen, das vorhandene innerstädtische Angebot zu ergänzen - "nicht zu verdrängen". Ulmcke pocht weiterhin auf die Knochenlösung, also die Bebauung auf dem Enklerplatz und des des Vauban Carrees.

Beim Thema stadtnahes, bezahlbares Wohnen sieht Axel Ulmcke die Stadt auf dem richtigen Weg, Stichwort Zweibrücker Tor und alte Feuerwache. Auf dem Gebiet des Kultur und Tourismus sei man ebenfalls gut aufgestellt, allerdings sei bei der Vermarktung noch Luft nach oben. "Es wird auch Zeit, für den Schlossberg wieder Geld in die Hand zu nehmen." Da liege inzwischen einiges im Argen.

Einen etwas ausgefallenen Wunsch hätte die FWG im Angebot: einen Stadthausmeister. Dieser könnte in der Innenstadt kleinere Reparaturen vornehmen und für Sauberkeit sorgen. Dauerbaustellen seien hierbei die Gehwege im Tal-Zentrum und im Uhlandhof.

Als logischen Autobahnanschluss Ost sieht die FWG nach wie vor die stillgelegte Bahntrasse. In diesem Zusammenhang kritisierte Ulmcke die ehemalige Ministerin Peter und die Homburger Grünen, die diese Forderung ebenso hintertrieben hätten wie die Umgehungsstraße zur B 423. Die Sanierung der Hohenburgschule schließlich sei bezahlbar und könne als interkommunales Projekt zwischen Kreis und Stadt mit Landesmitteln vorangetrieben werden. Ein Dorn im Auge ist Ulmcke die Bühne am alten Rathaus auf dem Marktplatz. "Die Bühne könnte als offener Pavillon Richtung Eisenbahnstraße Platz finden. Der Marktplatz muss in den kommenden Jahren dafür autofrei werden."

Ulmcke machte abschließend deutlich, dass sich die FWG auch künftig auf "reale effektive Arbeit" beschränke. Eine Generalablehnung aller Projekte habe mit sachlicher Arbeit nichts zu tun, konnte er sich einen Seitenhieb auf andere kleine Fraktionen nicht verkneifen.