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Auswirkungen auf grenzüberschreitenden Regionalverkehr
Französischer Bahnstreik betrifft auch deutsche Fahrgäste

Der Bahnstreik in Frankreich hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Regionalverkehr ins Saarland.
Der Bahnstreik in Frankreich hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Regionalverkehr ins Saarland. FOTO: Claude Paris / dpa
Saarbrücken/Trier. Der Streik von Beschäftigten der französischen Bahngesellschaft SNCF hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Regionalverkehr ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz. Von dpa/lrs

Nach Informationen der Deutschen Bahn fielen am Sonntag Regionalexpresse (RE) zwischen Metz und Trier sowie zwischen Saarbrücken und Trier aus. Betroffen waren der RE 16 von Metz-Ville nach Trier (Abfahrt 17.42 Uhr) und von Trier nach Metz-Ville (Abfahrt 19.42 Uhr) sowie der RE 18 von Saarbrücken nach Metz (Abfahrt 14.21 Uhr) und von Metz nach Saarbrücken (Abfahrt 22.38 Uhr). Auf der Strecke Saabrücken-Metz fallen demnach noch bis Montag, 10 Uhr, alle Züge aus. Es gebe keinen Ersatzverkehr.


Nach Angaben der Saarbahn fallen von Sonntag, 21 Uhr, an auch die Züge zwischen den Grenzorten Hanweiler und Sarreguemines aus. Einen Ersatzverkehr gibt es nach Angaben einer Sprecherin nicht. Man habe das bei vergangenen Streiks versucht. Es sei logistisch jedoch nicht möglich, zumal am Montag nach dem Ende der Schulferien Busse auch woanders gebraucht würden. Die Saarbahn-Sprecherin rät Pendlern von Frankreich nach Deutschland, Fahrgemeinschaften zu bilden und einen der Park-and-Ride-Plätze an der oberen Saar anzufahren.

Der Streik der französischen Eisenbahner richtet sich gegen eine von der Regierung angekündigte Bahnreform. Die Gewerkschaften hatten Anfang der Woche eine lange Streikwelle eingeläutet: Sie wollen immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten, möglicherweise bis über den Monat Juni hinaus.