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Franzenbrunnen: Bürgerinitiative übergibt 1581 Protestunterschriften

Alt-Saarbrücken. Mit 1581 Protestunterschriften hat die Bürgerinitiative (BI) Franzenbrunnen am Donnerstagabend untermauert, dass sie weiter gegen das geplante Neubaugebiet am Franzenbrunnen kämpft. Mathias Westermann, der Sprecher der Initiative, übergab Oberbürgermeisterin Charlotte Britz im Rathaus St. Johann den Ordner. Die Diskussion zeigte verhärtete Fronten Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang

Alt-Saarbrücken. Mit 1581 Protestunterschriften hat die Bürgerinitiative (BI) Franzenbrunnen am Donnerstagabend untermauert, dass sie weiter gegen das geplante Neubaugebiet am Franzenbrunnen kämpft. Mathias Westermann, der Sprecher der Initiative, übergab Oberbürgermeisterin Charlotte Britz im Rathaus St. Johann den Ordner.Die Diskussion zeigte verhärtete Fronten. Die Bauverwaltung von Dezernentin Rena Wandel-Hoefer will mit Rückendeckung der Oberbürgermeisterin dem Ratsbeschluss nachkommen und zwischen Tiroler Viertel und Hoher Wacht ein Wohngebiet erschließen. So soll eine Kita gebaut werden, die nach aktuellen Statistiken sowieso gebraucht wird, um Kinder aus Alt-Saarbrücken und St. Arnual aufzunehmen. Gegen die Bebauung wehren sich Westermann und seine Mitstreiter. Sie wollen nicht noch mehr Verkehr in ihrem Wohngebiet. Und sie wollen ihr Naherholungsgebiet erhalten, in dem sie sogar eine streng geschützte Eidechsenart entdeckt haben wollen - genau dort, wo bald die Kita stehen soll. Wandel-Hoefer bezweifelt das. Als Westermann während einer Antwort der Verwaltung ein "Alles Quatsch" entfuhr, drohte Britz sogar damit, das Gespräch abzubrechen. Erst als Westermann seine Äußerung zurücknahm, ging es weiter.


Am zweiten Workshop zum Vorhaben an diesem Samstag im evangelischen Gemeindezentrum Folsterhöhe beteiligt sich die BI nicht. Dort gehe es in Sachen Bauplan nicht mehr um das Ob, sondern nur um das Wie. Das sei nicht im Sinne der BI, sagte Westermann. Sie demonstriere stattdessen am Franzenbrunnen.