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Feuerwehr ist für den Notfall gerüstet

Die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken-Ost im Einsatz: Auf dem Gelände einer Schreinerei in der Provinzialstraße bewältigten die Kameraden die heiße Übung. Foto: Becker&Bredel
Die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken-Ost im Einsatz: Auf dem Gelände einer Schreinerei in der Provinzialstraße bewältigten die Kameraden die heiße Übung. Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Fechingen. Ein Schreinerei-Brand, zwei Vermisste, ein Verletzter im Auto und ein Problem mit dem Atemschutzgerät. Für einen solchen Notfall übte die Feuerwehr der Bezirke Fechingen, Eschringen und Ensheim am Samstag. Von SZ-MitarbeiterAndreas Lang

Im Kopf eines Feuerwehrmanns im Einsatz schrillen die Alarmglocken, wenn er den Code-Spruch "Mayday, Mayday, Mayday" hört. Denn dann ist ein Kamerad in höchster Lebensgefahr. Der hat dann ernsthafte Probleme mit seinem Atemschutzgerät, das ihm im dichten Qualm das Atmen ermöglicht. Klar, dass die Kameraden dann sofort alles Mögliche in die Wege leiten, um den eigenen Mann zu retten. So auch bei der Übung am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Fechinger Schreinerei Oßwald an der Provinzialstraße. Dort absolvierten die Löschbezirke Fechingen, Eschringen und Ensheim die zweite Jahreshauptübung des Löschabschnitts Ost.

Die Feuerwehrleute Holger Nieser und Kevin Altpeter hatten diese Übung ausgearbeitet: Während des Schreinerei-Betriebes hat es aus unbekannten Gründen eine Verpuffung gegeben, jetzt dringt Rauch aus der Schreinerei, zwei Personen werden vermisst. Zudem hat sich vor dem Gebäude noch etwas ereignet, was auch Löschabschnittsführer Willi Hartz beeindruckte. Dort war ein Pkw von einem Trümmerteil getroffen worden. Die Person im Auto war von einer Stange durchbohrt worden und konnte sich nicht mehr aus ihrer Zwangslage befreien. Ihr mussten ehrenamtliche Feuerwehrleute helfen. So hatten die Feuerwehrleute aus dem Stadtbezirk Halberg schon alle Hände voll zu tun und das ganze in schwerer Feuerwehrmontur bei brütender Sommerhitze. Und dann auch noch der Atemschutz-Notfall, der den bereits erwähnten Funkspruch notwendig machte. Dennoch bewältigten die Feuerwehrleute alle Aufgaben souverän und routiniert. So lobte Hartz im Anschluss wenige Meter vom Übungsort entfernt, am Feuerwehrgerätehaus des Fechinger Löschbezirks: "Das war wirklich eine beeindruckende Übung."