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Fetzige Musik für die Hütte

Homburg. "Wir sind schon lange Mitglieder der Katholischen Studierenden Jugend. Und da war es eine Ehrensache, zu helfen. Und das ist schon ein gutes Gefühl Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Homburg. "Wir sind schon lange Mitglieder der Katholischen Studierenden Jugend. Und da war es eine Ehrensache, zu helfen. Und das ist schon ein gutes Gefühl." Julian Daubaris, Gitarrist und eine der Stimmen der Formation Skamasutra, trug am vergangenen Freitagabend beim großen Benefiz-Konzert für den Wiederaufbau der Ende des vergangenen Jahres abgebrannten KSJ-Hütte am Homburger Johanneum (wir berichteten) gleich doppeltes Risiko - um am Ende zum Wohle vieler auch doppelt zu gewinnen. Zum einen hatten er und seine Band das Event in der Aula der Schule initiiert und organisiert, zum anderen stellte sich Skamasutra an diesem Abend zum ersten Mal einem wirklich großen Publikum. "Wir sind super zufrieden mit der Resonanz auf diesen Konzertabend." Der brachte nicht nur Skamasutra auf die Bühne, sondern auch, als ersten Act, die Band Diary of a Madman und als Höhepunkt Oku & the Reaggae-Rockers. Beide Gruppen hatten sich bereit erklärt, ohne Gage für den guten Zweck zu spielen. Angesprochen auf die Doppelbelastung des Abends als Musiker und als Organisator, zeigte sich Julian Daubaris, der mit seinem Bruder Maximilian am Schlagzeug von Skamasutra auch auf familiäre Mithilfe bauen konnte, nach dem eigenen Auftritt sichtlich zufrieden. "Zum einen ist es wahnsinnig aufregend, vor so vielen Menschen zum ersten Mal seine eigenen Lieder zu spielen. Dann fragt man sich bei der Organisation immer mal wieder 'Geht was schief?'. Denn da stehen wir ja auch in der Verantwortung. Auch deswegen bin ich froh, dass bis jetzt alles geschafft ist." Gefragt, ob man nach so einem Abend gut schlafen könne, kam Julians Antwort mit einem Lachen: "Sogar sehr gut." Lachen konnte auch die musikbegeisterten Unterstützer der guten Sache im Saal. Viele Mitglieder der KSJ, viele Fans der drei Bands und solche, die es an diesem Abend wurden, gaben dem Benefizkonzert eine angenehme Atmosphäre zwischen "Ich tu' was Gutes" und "Ich tu' mir was Gutes". Dabei für die meisten der Höhepunkt: der Auftritt von Oku & the Reggaerockers. Musikalisch gewohnt auf hohem Niveau, mitreißend und leidenschaftlich bewegte Okus Reggaerock-Bewegung die Reggaerocker in der Aula des Johanneums ohne Mühe. "Das ist einfach nur endcool. Oku ist großartig, einfach klasse", begeisterten sich Jeanette und Michi für die Show von Oku, Simon, Hanna, Andie, Herbie, Mark und Sepp, die als Initiatoren der Reggaerock-Bewegung inzwischen durchaus überregional für Furore sorgen. Dabei zeugte die Band nicht nur auf der Bühne von ihrem Engagement. Organisator Julian Daubaris: "Als wir angefragt hatten, ob Oku & the Reggaerockes hier spielen würden, kam umgehend das 'Ja'. Und auch bei der Technik hat uns die Band unterstützt." "Wir sind super zufrieden mit der Resonanz auf diesen Konzertabend." Julian Daubaris