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Fester Glaube an vierten Sieg in Serie

Saarbrücken. Die jüngsten Erinnerungen der Saarland Hurricanes an die Kaiserslautern Pikes sind ausgesprochen gute. Das Hinspiel in der Pfalz haben die Zweitliga-Footballer mit 20:14 gewonnen. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, hätte sogar noch deutlicher ausfallen müssen Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Zenner

Saarbrücken. Die jüngsten Erinnerungen der Saarland Hurricanes an die Kaiserslautern Pikes sind ausgesprochen gute. Das Hinspiel in der Pfalz haben die Zweitliga-Footballer mit 20:14 gewonnen. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, hätte sogar noch deutlicher ausfallen müssen. Die Duelle mit dem Tabellen- und auch geografischen Nachbarn erhalten zusätzliche Brisanz durch die Tatsache, dass einige Spieler schon für beide Clubs im Einsatz waren. Der bisherige Topscorer der Saarbrücker hinter Quarterback Antwan Smith (36 Punkte), Holger Neumann (32), wechselte vor der Saison von den Pikes an die Saar. Allerdings war er früher schon als Jugend- und Bundesligaspieler für die Saarländer aktiv. Die Pfälzer hingegen spielten bis 2004 noch in der Landesliga und schafften mit zwei Aufstiegen in Folge den Durchmarsch in die Regionalliga. Dort gelang ihnen im Vorjahr der Aufstieg in die 2. Bundesliga. "Wir müssen aufpassen", warnt der Defensive-Coach der Hurricanes, Franz Klein: "Die haben bisher vernünftig gespielt. Mit lauforientierten Gegnern, wie die Lautrer einer sind, kann unsere Verteidigungslinie zwar besser umgehen als mit passorientierten. Es kann allerdings eng werden." Eng war in letzter Zeit auch die Personalsituation der Hurricanes. Zu dem langzeitverletzten Leistungsträger Kwame Agyin gesellten sich in den vergangenen Wochen Jan Thielen (Abriss des linken Außenbandes) und Oliver Duchene (doppelter Kreuzbandabriss) hinzu. Zudem fällt mit Nunzio Angelini ein weiterer Spieler wegen einer Sperre aus. Dennoch bleibt Cheftrainer Thorsten Scherer fordernd optimistisch: "Ein Sieg ist Pflicht, vor allem im Derby." Trotz der schwerwiegenden Ausfälle sieht Scherer positive Entwicklungen: "In der letzten Zeit haben sich vor allem Karim Bida, Dimitry Zalkinder und El Amine Djeriwo im Training hervorgetan. Karim arbeitet hart und bringt wieder Schwung auf die Position von Kwame Agyin. Durch ihn hat unser Spiel wieder an Flexibilität gewonnen."Zudem ist mit Bastian Schmidt nach Ablauf seiner Sperre schon beim Sieg in Montabaur (45:30) am vergangenen Samstag wieder ein starker Angreifer ins Team zurückgekehrt. Für die Hurricanes gilt es außerdem, die gestartete Serie von drei Siegen in Folge fortzusetzen. Geht es nach dem aufstrebenden El Amine Djeriwo, wird das Spiel gegen die Pikes eine klare Sache: "Zu Hause sind wir stark. Wir gewinnen 40:10", sagt er lachend. Am Samstag ab 17 Uhr wird es sich im Saarbrücker Ludwigspark zeigen, ob er mit seiner Prognose Recht behält. "Zu Hause sind wir stark. Wir gewinnen 40:10."El Amine Djeriwo, Footballer des Zweitligisten Saarland Hurricanes