| 20:08 Uhr

Felsenwege werden zur Sicherheit künftig regelmäßig inspiziert

Saarbrücken. Die St. Arnualer Felsenwege besitzen für Friedwalt Weber, den Diplomgeologen des Erdbaulaboratoriums Saar (ELS), einen einzigartigen Reiz: "Diese Kombination von Felsen und Vegetation ist etwas ganz Besonderes." Das sagte er unlängst im Umweltausschuss des Stadtrates, dem er das ELS-Gutachten zum Naturdenkmal Felsenwege vorstellte

Saarbrücken. Die St. Arnualer Felsenwege besitzen für Friedwalt Weber, den Diplomgeologen des Erdbaulaboratoriums Saar (ELS), einen einzigartigen Reiz: "Diese Kombination von Felsen und Vegetation ist etwas ganz Besonderes." Das sagte er unlängst im Umweltausschuss des Stadtrates, dem er das ELS-Gutachten zum Naturdenkmal Felsenwege vorstellte. Seit März 2008 stehen die Felsenwege der Öffentlichkeit wieder offen: Sie sind nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel. Mindestens zweimal pro Jahr überprüft das zuständige Amt für Klima- und Umweltschutz die Verkehrssicherheit - insbesondere im Hinblick auf die Standfestigkeit der Bäume. Im Rahmen dieser Begehungen stellte der zuständige Mitarbeiter zwei "Hangrutschungen" fest. Um eventuelle Gefährdungen von Spaziergängern und Wanderern zu vermeiden, wurde Ende des vergangenen Jahres das Erdbaulaboratorium Saar beauftragt, eine detaillierte geologische Erstbestandsaufnahme der Felsenwege zu machen und aufzuzeigen, wie mittels geeigneter Kontrollen die Verkehrssicherheit auch im Hinblick auf geologische Veränderungen gewährleistet werden kann. Als Resultat empfiehlt der Gutachter, neben den bisherigen regelmäßigen Überprüfungen in puncto Baumbestand, Wegen, Geländern und Brücken zukünftig auch die Felswände an näher bestimmten Abschnitten mit einzubeziehen. Fachleute sollten regelmäßig nach Abklingen der Frostperiode sowie nach besonderen Witterungsereignissen wie Sturm oder länger andauernden Niederschlagsperioden die Wege inspizieren. Von umfangreichen Felssicherungsmaßnahmen wie Maschendrahtabspannungen oder Spritzbetonversiegelungen rät der Gutachter ab. Es gelte, das interessante und naturnahe Erscheinungsbild der Felsenwege zu erhalten. Neben den zukünftig regelmäßig stattfindenden Inspektionen werden an allen Zugängen Informationsschilder angebracht, die auf mögliche Gefahren hinweisen. al