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FDP kritisiert Ortsvorsteher Ulli Meyer

St. Ingbert. Die FDP-Fraktion im St. Ingberter Stadtrat reagiert auf den Vorstoß von CDU-Ortsvorsteher Ulli Meyer bezüglich des Baus eines Aufzuges an der St. Ingberter Stadthalle (wir berichteten). "Gerade der CDU-Ortsvorsteher Ulli Meyer müsste es doch wissen, dass die Verantwortlichen in der Jamaika-Koalition sehr wohl die Notwendigkeit des Aufzuges erkannt haben

St. Ingbert. Die FDP-Fraktion im St. Ingberter Stadtrat reagiert auf den Vorstoß von CDU-Ortsvorsteher Ulli Meyer bezüglich des Baus eines Aufzuges an der St. Ingberter Stadthalle (wir berichteten). "Gerade der CDU-Ortsvorsteher Ulli Meyer müsste es doch wissen, dass die Verantwortlichen in der Jamaika-Koalition sehr wohl die Notwendigkeit des Aufzuges erkannt haben. Nicht zuletzt haben wir deshalb die Mittel von 100 000 Euro bereits im Haushalt für das Jahr 2011 bereitgestellt", so der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Gaa gestern in einer Stellungnahme. Nach Ansicht der FDP im St. Ingberter Stadtrat reichen 100 000 Euro auch vollkommen aus, einen den heutigen Ansprüchen genügenden Aufzug zur Überwindung von nur einer Etage auf der Rückseite der Stadthalle anzubringen. Von daher sei die Forderung nach weiteren 85 000 Euro, welche der Ortsvorsteher in der Öffentlichkeit erhebe, nicht begründet.Die FDP-Stadtratsfraktion bemängelt weiterhin, dass weder Skizzen des gewünschten Aufzuges vorgelegt worden sind noch Alternativen aufgezeigt wurden, geschweige denn bisher konkrete Kostenvoranschläge vorgelegt worden seien. Auch wo an anderer Stelle der geforderte Mehrbetrag im Haushalt eingespart werden soll, interessiere den Ortsvorsteher scheinbar recht wenig, so Gaa. red