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Es gibt wieder Leben in der guten Stube

Der Awo-Schriftführerin Birgit Blass und der Vorsitzenden Evelyn Karr (von links) macht es wieder Spaß, die Tische in der rundum renovierten Awo-Begegnungsstätte in Heusweiler zu decken. Foto: Fred Kiefer
Der Awo-Schriftführerin Birgit Blass und der Vorsitzenden Evelyn Karr (von links) macht es wieder Spaß, die Tische in der rundum renovierten Awo-Begegnungsstätte in Heusweiler zu decken. Foto: Fred Kiefer
Heusweiler. Die frühere Heusweiler Volksschule in der Schulstraße dient mehreren Vereinen und Organisationen aus dem Ort als Heimstatt. Anfang der 1970er Jahre richtete sich auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) drei Räume für ihre Aktivitäten her - die Begegnungsstätte mit zwei Veranstaltungsräumen und einer Küche entstand

Heusweiler. Die frühere Heusweiler Volksschule in der Schulstraße dient mehreren Vereinen und Organisationen aus dem Ort als Heimstatt. Anfang der 1970er Jahre richtete sich auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) drei Räume für ihre Aktivitäten her - die Begegnungsstätte mit zwei Veranstaltungsräumen und einer Küche entstand. Rasch entwickelte sich ein lebendiges Zentrum nach den Leitsätzen des freien Wohlfahrtsverbandes. So fand jeden Donnerstag der wöchentliche Kaffeenachmittag statt.Zukünftig, so berichtet die Vorsitzende Evelyn Karr, wird der beliebte Treff für Bürger aller Generationen an einem anderen Wochentag stattfinden, der noch bekannt gegeben wird. Zu dieser gemütlichen Runde können auch Leute kommen, die nicht Mitglied in der Awo sind. Weiterhin wird in der Schulstraße auch Karneval mit älteren Bürgern gefeiert. Die Nähwerkstatt an jedem Donnerstag ab 18 Uhr unter Leitung der gelernten Schneiderin Inge Heermann bringt den derzeit acht Teilnehmerinnen eine Menge Freude.


Nach monatelanger Pause kann jetzt die Awo-Begegnungsstätte wieder genutzt werden. Die Weihnachtsfeier war der willkommene Anlass, die neu gestalteten Räume vorzustellen. Evelyn Karr berichtet: "Infolge des Wasserrohrbruchs im Februar vergangenen Jahres wurden alle Räume in Mitleidenschaft gezogen. Die Decken, Böden und Wände sowie das Mobilar mussten erneuert werden. Zum Glück übernahmen die Versicherung der Gemeinde, unsere eigene und der Awo-Landesverband den Großteil der Kosten. Wir haben selbst noch 5000 Euro für neue Möbel und die Gestaltung der Räume draufgelegt."

Während der Zeit der Renovierung trafen sich die Besucher des Kaffenachmittags in der Wohnung der Vorsitzenden, der Nähkreis kam bei Inge Heermann zusammen. Seit einigen Wochen finden alle Veranstaltungen wieder in der vertrauten und schmuck hergerichteten Stätte im Erdgeschoss der alten Schule statt. Evelyn Karr dankte bei der Weihnachtsfeier allen Awo-Mitgliedern sowie den Gemeindearbeitern für ihre Leistungen bei der Renovierung. aki