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Es geht nun los in Bruchhof

Bruchhof. Lange haben sie dafür gekämpft, jetzt nimmt die Grundsanierung und der neue Anbau des katholischen Kindergartens Maria Hilf in Bruchhof Gestalt an

Bruchhof. Lange haben sie dafür gekämpft, jetzt nimmt die Grundsanierung und der neue Anbau des katholischen Kindergartens Maria Hilf in Bruchhof Gestalt an. Seit Anfang Mai wird das ursprüngliche Gebäude entkernt, in 13 Monaten, so ist es der erklärte Wunsch der Verantwortlichen bei Kirche, Stadt und Kreis, sollen die 80 Kinder der Kita, die seit Herbst des vergangenen Jahres in Jägersburg untergebracht sind, wieder in ihre dann neue alte Heimat zurückkehren. Markus Gesang, der Verwaltungsratsvorsitzende der Kuratie Maria Hilf, präzisierte am Rande des offiziellen Spatenstichs gestern Morgen die nun anstehenden Bauarbeiten. "Die Kindertagesstätte wir um einen Anbau für unsere Krippengruppe erweitert, der Altbau wird komplett saniert, das Kostenvolumen beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro." Der Um- und Neubau soll neben den zahlreichen baulichen Modernisierungen und der neuen Unterbringung der Krippenkinder auch zusätzlich Funktions-Räume schaffen, so solche für das Personal und den Küchenbetrieb. Landrat Clemens Lindemann, der nach einem Segen für die anstehenden Arbeiten und die Zukunft der neuen Kita, gesprochen durch Pater Heinz Limburg, das Wort ergriff, blickte in die nicht immer einfache Historie der nun begonnen Arbeiten zurück und gab seiner Freude über den Start einen dem Ort angemessen Ausdruck: "Gott sei Dank geht es jetzt los." Rüdiger Schneidewind, als zuständiger Dezernent und Vertreter von Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner vor Ort, lobte das Engagement der Kirchengemeinde Maria Hilf in den zurückliegenden, nicht immer einfachen Verhandlungen mit der zuständigen Kirchenverwaltung in Speyer. thw


Auf einen BlickInnerhalb der kommenden 13 Monaten soll die Kindertagesstätte Maria Hilf mit einem Finanzvolumen von 1,2 Millionen Euro grundsaniert und um einen Anbau für die Krippenplätze erweitert werden. Dabei tragen Land und Kreis jeweils 30 Prozent der Kosten, die Stadt Homburg übernimmt 40 Prozent sowie die nicht förderungsfähigen Anteile.