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ERS-Schüler erhalten Nachweis über Profilpass-Kompetenz

Rohrbach. An der Erweiterten Realschule (ERS) II in St. Ingbert haben 56 Schülerinnen und Schüler ihre Profilpass-Kompetenz-Nachweise erhalten, für die sie freiwillig mehrere Wochen lang Workshops am Nachmittag besucht hatten. Die ERS II Rohrbach hat als bislang einzige Schule des Saarlandes eigens ausgebildete Profilpass-Coaches in der Lehrerschaft, so die Schule

Rohrbach. An der Erweiterten Realschule (ERS) II in St. Ingbert haben 56 Schülerinnen und Schüler ihre Profilpass-Kompetenz-Nachweise erhalten, für die sie freiwillig mehrere Wochen lang Workshops am Nachmittag besucht hatten. Die ERS II Rohrbach hat als bislang einzige Schule des Saarlandes eigens ausgebildete Profilpass-Coaches in der Lehrerschaft, so die Schule. Nachdem bereits im vergangenen Schuljahr in Rohrbach die Abschlussklassen durch Mitarbeiter der Arbeitskammer des Saarlandes in freiwilligen Nachmittagskursen angeleitet wurden, übernahmen dies jetzt fünf Lehrerinnen und Lehrer sowie eine Schulsozialarbeiterin der ERS in Abschluss- und Vorabschlussjahrgang im Haupt- und im Realschulbildungsgang. Die Lehrer waren nach einer speziellen Ausbildung vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung zertifiziert worden. "Unsere Schule ist - nicht allein auf Grund guter Erfahrungen in zwei Schuljahren - von der positiven Wirkung des Profilpasses hinsichtlich Selbstbewusstseinsstärkung, beruflicher Orientierung sowie Selbst- und Fremdeinschätzungsvermögen überzeugt", sagte die stellvertretende Leiterin der ERS II, Susanne Fritz. Der Ansatz war nach ihren Angaben praktisch ausgelegt und nah an der Steigerung der Berufs- und Ausbildungschancen der Schülerinnen und Schüler festgemacht. Da Ausbildungsplätze heutzutage knapp seien und nicht jeder Betrieb seine Auszubildenden übernehme, gewänne die perfekte Bewerbung und das Wissen um seine eigenen Stärken und Qualitäten an Bedeutung. Der geeignete Kandidat für die Praktikumsstelle, die Ausbildung und/oder den Job beziehungsweise die Arbeitsstelle soll mit seinen Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen argumentativ überzeugen. Schon in den Bewerbungsunterlagen gilt es, sich bestmöglich darzustellen, damit die Einladung zum Bewerbungsgespräch überhaupt erst erfolgt. Damit ist die Schlacht dann aber noch lange nicht gewonnen. Das Gespräch will vorbereitet sein: Mit welchen Fragen muss ich rechnen? Wie kann ich mich vorbereiten? Hier hätten die Schülerinnen und Schüler durch den Erwerb eine gute Orientierung erhalten. red