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Erneuerbare Energien sind noch kein Thema

Erneuerbare Energien sind noch kein Thema Zu "Windpark bläst Proteststurm entgegen" vom 11. März:International wird anlässlich der Katastrophe in Japan über Alternativen und umweltverträgliche Energien diskutiert. In Blieskastel und insbesondere in Webenheim ist anscheinend die Nutzung der Windenergie der größte Sündenfall in der Region

Erneuerbare Energien sind noch kein Thema


Zu "Windpark bläst Proteststurm entgegen" vom 11. März:

International wird anlässlich der Katastrophe in Japan über Alternativen und umweltverträgliche Energien diskutiert. In Blieskastel und insbesondere in Webenheim ist anscheinend die Nutzung der Windenergie der größte Sündenfall in der Region. Gefordert wird ein Abstand von Windenergieanlagen von drei Kilometern. Als sachverständiger Ingenieur, der sowohl entsprechende Berechnungen als auch Messungen durchführt, weiß ich, dass meist ein Ein-Kilometer-Abstand ausreichend ist, um Anwohner vor Lärm zu schützen. Wenn es um eine Energiegewinnung geht, die neben der Windenergie umweltverträglich ist, frage ich mich, warum es in Blieskastel so wenig Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und Hallen gibt. Das Thema ist anscheinend noch lange nicht in Blieskastel angekommen. In Blieskastel setzt man lieber weiter auf Atomstrom, der nach offiziellen Angaben der Stadtwerke Blieskastel immer noch mit 25 Prozent beteiligt ist. Umweltfreundliche Politik sieht anders aus. Wenn es aber um die Biosphäre geht, so frage ich mich, wo diese neuen Verfechter des Naturschutzes waren als es um die Entscheidung für die Zerschneidung der Blieskasteler Bliesaue durch die überdimensionierte neue Brücke und den Kreisel mit doppelten Fahrbahnen gegangen ist.



Joachim Götz, Mimbach