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Erfolgreiches Ende einer insgesamt starken Saison

Homburg/Kuhardt. Geschafft! Auf den letzten Drücker zwar, letztendlich aber locker. Der Oberliga-Handballer des TV Homburg haben ihre Saison-Abschlussfahrt am Samstagabend mit einem deutlichen 40:32-Sieg beim Letzten TSV Kuhardt beendet. Und haben sich damit als Tabellen-Elfter ihre Oberliga-Zugehörigkeit auch für die nächste Saison gesichert Von SZ-Redakteur Klaus Kalsch

Homburg/Kuhardt. Geschafft! Auf den letzten Drücker zwar, letztendlich aber locker. Der Oberliga-Handballer des TV Homburg haben ihre Saison-Abschlussfahrt am Samstagabend mit einem deutlichen 40:32-Sieg beim Letzten TSV Kuhardt beendet. Und haben sich damit als Tabellen-Elfter ihre Oberliga-Zugehörigkeit auch für die nächste Saison gesichert. Für Trainer Dirk Alles war der Sieg im "Endspiel" mehr als verdient, "denn meine Jungs haben in Kuhardt gezeigt, dass sie auch mit Druck umgehen können und sich zusammenreißen, wenn's wirklich um was geht. Ab der zweiten Halbzeit waren wir eindeutig die bessere Mannschaft". Ein Blick auf die Tabelle zeigt, woran es in dieser Saison bei den Homburgern am meisten gehapert hat. Der TVH hat in 30 Spielen 923 Tore kassiert. Öfter mussten nur die Torhüter des Absteigers Kuhardt (1099 Mal) hinter sich greifen. Dirk Alles hatte vor allem in den letzten Wochen immer wieder die Abwehr-Leistung kritisiert, bis auf ganz wenige Ausnahmen seinen Torleuten Dirk Lewing und Christian Ruppert jedoch gute Noten gegeben. Die Tabelle weist jedoch noch einen weiteren Fakt aus: Bei den erzielten Toren nimmt der TV Homburg den dritten Platz ein. 911 Mal hat's im gegnerischen Kasten geklingelt. Öfter getroffen haben nur die Angreifer des Meisters VTV Mundenheim (949) und des SV Zweibrücken (960). Daraus schließt Dirk Alles kurz und knapp folgendes: "Wer pro Spiel im Schnitt mehr als 30 Tore wirft, aber auch mehr als 30 kassiert, der weiß, wo der Hebel anzusetzen ist. Wer müssen dringend an der Stabilisierung unserer Abwehr arbeiten." Unterm Strich war die Spielzeit 2008/2009 für den TVH-Trainer "im Großen und Ganzen in Ordnung. Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, wir holen 29 Punkte, hätte ich das sofort unterschrieben." Zu einem noch besseren Abschluss habe am Ende jedoch etwas die Konstanz gefehlt. Alles und die Mannschaft wissen, wo in der nächsten Saison anzusetzen ist. Doch zunächst geht es jetzt mal für fünf Tage gemeinsam in den Urlaub nach Bosnien. Am Ende wird sich Gordan Suton von seinen Mannschafts-Kameraden verabschieden. Er bleibt in der Heimat und spielt in der nächsten Saison wohl für Mostar in der ersten bosnischen Liga. "Im Großen und Ganzen war das in Ordnung." TVH-Trainer Dirk Alles