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"Energischer Protest" gegen Bäderschließung

Dudweiler. Zum Thema Bäderschließung hat sich jetzt auch der Förderverein Dudweiler Bäder zu Wort gemeldet. Wie nicht anders zu erwarten, so Vorstandsmitglied Horst-Peter Rauguth, solle ein von der städtischen Bäderbetriebsgesellschaft (BBS) beauftragtes Gutachten der privaten Konkurrenz die Grundlage für die Schließung von Saarbrücker Schwimmbädern liefern

Dudweiler. Zum Thema Bäderschließung hat sich jetzt auch der Förderverein Dudweiler Bäder zu Wort gemeldet. Wie nicht anders zu erwarten, so Vorstandsmitglied Horst-Peter Rauguth, solle ein von der städtischen Bäderbetriebsgesellschaft (BBS) beauftragtes Gutachten der privaten Konkurrenz die Grundlage für die Schließung von Saarbrücker Schwimmbädern liefern. Das Gutachten jongliere lediglich mit Besucherzahlen und Kosten und gebe dann Hinweise, welche Bäder es treffen soll. Dass dabei Äpfel mit Birnen verglichen würden, ein reines Freibad in Konkurrenz zu Kombibädern oder spätere Öffnung wegen technischer Problemen zu Buche schlage und Wetter und Wassertemperatur abhängige Besucherzahlen munter verglichen würden, ärgere natürlich die Besucher, der so "beschlechtachteten" Bäder.Dass die Bäder Miese machen, sei auch so ein Unsinn. "Geld für sinnvolle Serviceleistungen auszugeben, ist nicht mies, sondern gut. Oder werden alle Ausgaben, etwa fürs Personal der Stadt, das uns dafür gut verwaltet, Infrastruktur unterhält und Pläne für ein schönes Saarbrücken macht, auch als ,Miese' geführt?" fragt Horst-Peter Rauguth. Bäder würden keine Miese machen, sondern es werde gutes Geld der Bürger - denn sie bezahlten die Steuern, mit der die Stadt wirtschaftet - für die sinnvolle Unterhaltung von Bädern ausgegeben, um Menschen die Möglichkeit zu geben, zu erschwinglichen Preisen schwimmen zu gehen und somit einen gesund erhaltenden Sport zu betreiben. Die politische Entscheidung für die Schließung von zwei Bädern und Schulschwimmhallen durch die Verweigerung der ausreichenden Finanzierung bedeute, dass Menschen der Stadt weniger schwimmen gehen können. Damit werde eine die Gesundheit fördernde Möglichkeit eingeschränkt und vor allem in den Sommerferien die Freizeitmöglichkeiten von Familien, vor allem denen, die sich keine Urlaubsreisen leisten können, beschnitten. "Das ist in höchstem Maße unsozial und ruft unseren energischen Protest hervor." red