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„Eine schönere Kulisse gibt es auf der Welt nicht“

Laura Eckert aus St. Wendel mit Papstfahne beim Weltjugendtag an der berühmten Copacabana in Rio. Foto: Bistum Trier
Laura Eckert aus St. Wendel mit Papstfahne beim Weltjugendtag an der berühmten Copacabana in Rio. Foto: Bistum Trier FOTO: Bistum Trier
Rio/St Wendel. Drei Millionen Menschen haben sich am Strand der Copacabana in Rio versammelt. So viele Menschen, wie Berlin Einwohner hat. red

Sie legen ihre Schlafsäcke aus, bauen Sandburgen. Und sie stellen Fahnen aus ihren Heimatländern auf, aus aller Welt. Die ausgelassene Stimmung wird noch größer, als Papst Franziskus ankommt, und er mit den Pilgern des Weltjugendtages eine Vigil, ein Abendgebet feiert. Am selben Ort, am nächsten Morgen, die Abschlussmesse. Damit ist der Weltjugendtag zu Ende gegangen.

Der Weltjugendtag sei "fröhlich und bunt" gewesen, fasst die 27-jährige Laura Eckert aus St. Wendel zusammen. Eckert war zum zweiten Mal auf einen Weltjugendtag, sie war 2008 schon in Australien mit dabei. Die Erfahrungen dort, die sie in der Gruppe machte, und die vielen neuen Leute, die sie kennengelernt habe, hätten sie bewegt, wieder mit dabei zu sein.

Und es sei unbeschreiblich gewesen. Eckert wollte in Brasilien das Land sehen, die Menschen dort kennenlernen. "In Südamerika sind die Menschen besonders fröhlich und gläubig." Und die Stimmung sei sehr gut gewesen. Die junge Saarländerin sei auch mit dabei gewesen, um das "Weltjugendtagsfeeling" zu erleben. Dies sei gelungen. Und das noch mit einem großen Abschlussfest an der Copacabana: "Eine schönere Kulisse gibt es auf der Welt nicht", ist Eckert überzeugt.

Eckert war unterwegs mit einer rund 70-köpfigen Gruppe aus dem Bistum Trier. Gemeinsam besuchten sie zunächst die Wasserfälle von Iguacu, einem einzigartigen Naturschauspiel. Dann wurden sie in Maringá von Gastfamilien empfangen, bevor es zum eigentlichen Weltjugendtag nach Rio ging. Dort waren sie als Euregio-Gruppe unterwegs, mit rund 400 jungen Menschen aus den Bistümern Trier, Troyes, Luxemburg und Lüttich.

Auch der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Bistum Trier begleitete, zog ein positives Fazit. Es seien "besondere Tage" gewesen. Und dies sei auch den "Brasilianern als wunderbare Gastgeber zu verdanken".