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Ein Wiedersehen mit alten Freunden

Den letzten großen Zuschauerandrang im Homburger Waldstadion gab es im August vorigen Jahres, als Bundesligist Schalke 04 in der ersten Runde des DFB-Pokals zu Gast beim FCH war. Damals war sogar diese Würstchenbude Feuer und Flamme für das Spiel. Foto: dpa
Den letzten großen Zuschauerandrang im Homburger Waldstadion gab es im August vorigen Jahres, als Bundesligist Schalke 04 in der ersten Runde des DFB-Pokals zu Gast beim FCH war. Damals war sogar diese Würstchenbude Feuer und Flamme für das Spiel. Foto: dpa
Homburg. Das große Saarderby zwischen dem Vizemeister FC Homburg und dem Meister der Oberliga Südwest, 1. FC Saarbrücken, steht an diesem Samstag ab 14.30 Uhr im Waldstadion im Blickpunkt der saarländischen Fußball-Fans Von SZ-Mitarbeiter Markus Hagen

Homburg. Das große Saarderby zwischen dem Vizemeister FC Homburg und dem Meister der Oberliga Südwest, 1. FC Saarbrücken, steht an diesem Samstag ab 14.30 Uhr im Waldstadion im Blickpunkt der saarländischen Fußball-Fans. Auch für Trainer Jens Kiefer und seine Spieler ist diese Begegnung etwas ganz Besonderes: "Wir wollen dem FCS die erste Niederlage beibringen", lautet der Auftrag, mit dem Kiefer seine Jungs auf den Platz schickt. Für gleich vier Akteure im Homburger Kader gibt es ein Aufeinandertreffen mit ihrem Ex-Verein. Wladimir Otto, Fabio Di Dio Parlapoco und Herbert Stuhlberg kamen zu Beginn dieser Saison vom 1. FC Saarbrücken zum FCH. Peter Bauer wechselte im Januar zu den Grün-Weißen. Zudem war Trainer Jens Kiefer vor seinem Amtsantritt beim FCH B-Jugendcoach bei den Blau-Schwarzen. Wladimir Otto wird wohl in der Anfangsformation in der Viererabwehrkette auflaufen. "Wir sind im Waldstadion in dieser Saison noch ungeschlagen. Diese Serie soll auch gegen den Meister halten." Mit 14 Siegen und einem Unentschieden weist der FCH bei seinen Heimspielen fast eine makellose Bilanz auf. Otto rechnet mit einem engen Spiel und guten Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden seiner Mannschaft. "Die Leistungen in den letzten Wochen stimmten bei uns", gibt sich der Defensivspieler zuversichtlich. Immer besser in Form kommt Fabio Di Dio Parlapoco. Beim letzten Heimspiel gegen den TuS Mechtersheim erzielte der 19-Jährige drei Treffer. Beim 2:1-Sieg am Dienstag in Mayen saß er zunächst auf der Bank. "Ich war Anfang dieser Woche noch etwas krank", erklärt der Stürmer. Ob er gegen seinen Ex-Verein von Beginn dabei ist, muss abgewartet werden. Jens Kiefer wird wohl den routinierten und erfahrenen Stürmern Michael Petri und Tobias Mansfeld den Vortritt lassen. "Wenn wir unsere Torchancen so konsequent nutzen, wie gegen den TuS Mechtersheim, sollte auch gegen den FCS ein Sieg möglich sein", gibt sich Fabio Di Dio Parlapoco zuversichtlich und hofft, wenigstens kurz zum Einsatz zu kommen. Die Kontakte zum 1. FCS hat er nicht abreißen lassen. Zu einigen Spielern, wie Alexander Otto, Manuel Zeitz, Christoph Berger, Maximilian Berger und Pascal Stelletta pflegt er noch freundschaftliche Verbindungen. Von 2005 bis Juli 2008 spielte auch Herbert Stuhlberg beim 1. FC Saarbrücken. Für ihn ist es schon ein Erfolg im Aufgebot der Grün-Weißen zu stehen. Dies gilt auch für Peter Bauer, der einige Kurzeinsätze hinter sich hat. Zuletzt hatte ihn eine Adduktorenzerrung geplagt. Letzte Woche begann er wieder mit dem Training. "Es wird ein heißes Spiel", sagt er voraus und auch er hofft, dass auch auf den Rängen bei den Fans alles in geordneten Rahmen bleibt.Im Vorverkauf wurden bisher etwa 2000 Eintrittskarten abgesetzt. Rafael Kowollik, der stellvertretende Vorsitzende, rechnet je nach Witterung mit 4000 bis 5000 Zuschauern. Karten gibt es ab 12.30 Uhr an den Stadionkassen. Es gibt noch ausreichend Sitzplatz- und VIP-Tickets. Die Stadiontore öffnen um 13 Uhr. "Unsere Serie soll auch gegen den Meister halten."FCH-Spieler Wladimir Otto