| 00:00 Uhr

Ein Dorf mit wechselhafter Geschichte

Rimlingen. Rimlingen ist ein schönes Wohndorf in Tal-Lage. Die Endung „ingen“ deutet auf eine sehr frühe germanische Siedlung hin. rso

Der germanische Eigenname Runo (Hruowalt, Rumolt) stand vermutlich bei der Namensgebung Pate. Unter Rumelingen erscheint das Dorf erstmals 1147 auf der Urkunde des Erzbischofs Albero von Trier (1131-1152). 1651 hieß das Dorf Rumplingen, später auch Roemlingen. Der Siedlungskern des mittelalterlichen Dorfes lag im Algäu (Alter Gau). Mittelpunkt des Ortes war später die Kirche, deren Turm aus dem 12. Jahrhundert stammt und als ältestes Bauwerk gilt. Dar Dorf wurde während des 30-jährigen Krieges zerstört. Die Einwohner, falls noch am Leben, flohen in die umliegenden schwer zugänglichen Wälder. Die Wiederbesiedelung ging nach dem Krieg nur langsam vor sich. 1757 gab es 187 Einwohner, die 500 Morgen bewirtschafteten. Grenzort wurde Rimlingen in den Jahren 1920-1935. Der Ort lag nun außerhalb des Saargebietes in einer isolierten Randlage. Dies änderte sich erst 1935 mit der Rückgliederung des Saargebietes an das Deutsche Reich.

Wissenswertes über Rimlingen von 1900 bis 1980 ist in den Heimatbüchern "Rimlingen im Wandel der Zeit" nachzulesen.