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Bildung
Dudweiler Schule spricht von „Überlastung“

Saarbrücken. Der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Dudweiler, Wolfgang Dietrich, legt Wert darauf, dass das Schreiben, welches das Kollegium seiner Schule an Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) gerichtet hat, kein „Brandrief“ sei, sondern eine „Überlastungsanzeige“. Diese sei „ausschließlich für den Dienstherrn“ bestimmt gewesen, so der Schulleiter. Zudem arbeite man mit großen Teilen der Elternschaft „eng und zielführend“ zusammen. Die SZ hatte am 15. Dezember (Seite B2) über drängende Probleme an der Schule berichtet.
Oliver Schwambach

Der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Dudweiler, Wolfgang Dietrich, legt Wert darauf, dass das Schreiben, welches das Kollegium seiner Schule an Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) gerichtet hat, kein „Brandrief“ sei, sondern eine „Überlastungsanzeige“. Diese sei „ausschließlich für den Dienstherrn“ bestimmt gewesen, so der Schulleiter. Zudem arbeite man mit großen Teilen der Elternschaft „eng und zielführend“ zusammen. Die SZ hatte am 15. Dezember (Seite B2) über drängende Probleme an der Schule berichtet.



 Die Redaktion merkt dazu an: Eine Kopie des Schreibens liegt der SZ vor. Darin heißt es unter anderem, „angesichts der großen Anzahl von geflüchteten Kindern an unserer Schule, fehlen uns Deutsch-als-Zweit-/Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrer, um eine angemessene Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf der sprachlichen Bildung (..) zu gewährleisten“. Auch sei „die Betreuungszeit von verhaltensauffälligen Kindern mit 20 Stunden in der Woche viel zu wenig.“ Der Vorschlag des Ministeriums hierzu, sei „als Sparmodell zu werten“.