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Nach Störung an Hochofen
150 Anwohner melden Schäden durch Ruß der Dillinger Hütte

Die Dillinger Hütte (Archivfoto).
Die Dillinger Hütte (Archivfoto). FOTO: BECKER&BREDEL / bub
Dillingen. Nach dem schwarzen Staub-Niederschlag infolge einer Störung an einem Hochofen der Dillinger Hütte haben sich bislang rund 150 Anwohner wegen einer Schadensregulierung gemeldet. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

„Wir antworten den Betroffenen schriftlich und werden zeitnah zu den Bewohnern vor Ort gehen und uns über die Schäden aus dem Ereignis und unseren Beitrag zur Behebung austauschen“, sagte eine Sprecherin auf SZ-Anfrage. Betroffene Anwohner wurden gebeten,


ihr Anliegen per E-Mail an die Adresse info@dillinger.biz zu senden. Die Sprecherin entschuldigte sich „für die Unannehmlichkeiten“.

Auf die Frage, ob man Pflanzen wie Salate oder Himbeeren bedenkenlos essen könne, verwies die Dillinger Hütte auf die offiziellen Stellen wie das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA). Das Landesamt wertet noch entsprechende Proben aus.



Die Sprecherin sagte, in den letzten Tagen habe es Erfolge bei der Behebung der Störung des Hochofens 4 gegeben. Es werde mit vorerst verminderten Mengen wieder produziert. „Wir tun alles, um weitere Staubemissionen infolge der Störung zu vermeiden“, hieß es. Die Öffentlichkeit werde weiter informiert. Auch sei ein baldiges Treffen mit Mitgliedern des Saarlouiser Stadtrats geplant.