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Katastrophenhilfe nach Unwetter
Diese Orte im Saarland bekommen Hilfe nach Starkregen

Fotostrecke: Aufräumarbeiten nach schwerem Unwetter in Heusweiler FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Die Landesregierung hat beschlossen, dass die Liste der Hilfeempfänger nach dem Starkregen Anfang Juni erweitert wird. Finanzminister Peter Strobel (CDU) erklärte dazu: „Wir wollen den Betroffenen vor Ort schnell und unbürokratisch helfen. Von Christine Kloth
Christine Kloth

Deshalb haben wir beschlossen, die Liste der vom Starkregen betroffenen Orts- und Stadtteile so zu erweitern, dass auch den Bürgern, die von den Ereignissen am 9. und 11. Juni getroffen wurden, eine finanzielle Unterstützung gewährt werden kann. “ Die SZ druckt hier die neue und die alte Liste ab.


Neu: Scheidt, Brebach-Fechingen, Eschringen, Auersmacher, Reisbach, Hasborn-Dautweiler, Wadern, Weiskirchen, Beckingen, Eppelborn, Heusweiler und Eiweiler, Marpingen, St. Wendel-Kernstadt, Winterbach, Bliesen und Urweiler, Nalbach, Überherrn, Hasborn, Kastel.

Alt: Kleinblittersdorf, Bliesransbach, St. Ingbert Mitte, Assweiler, Bebelsheim, Bliesmengen-Bolchen, Bübingen, Schafbrücke und Fechingen.



Für die Erweiterung des Hilfeerlasses seien die Einsatzorte der Rettungskräfte wichtige Anhaltspunkte, ob für dieses Gebiet eine Finanzhilfe gewährt werden kann, hieß es. Nach Abgleich mit den meteorologischen Daten werden die jeweiligen Orte auf die Liste der Hilfeempfänger gesetzt.

Die Landesregierung appelliert insbesondere nach diesen neuerlichen Unwetterereignissen, die eine erhebliche Zahl von saarländischen Wohnungsbesitzern teils schwer getroffen haben, nochmals an die Bevölkerung, verstärkt durch den Abschluss von Elementarversicherungen auf Eigenvorsorge zu setzen.

Unwetter: Überflutete Straßen in Heusweiler FOTO: BeckerBredel
Bildergalerie: Erneute Unwetter-Schäden im Saarland FOTO: BeckerBredel
Nach dem Unwetter: Das große Aufräumen FOTO: BeckerBredel
Heftiger Regen flutet Straßen und Häuser in St. Ingbert FOTO: Dominik Schmoll