Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 22:18 Uhr

Die Welt in 72 Stunden ein bisschen verbessert

Trier/Merzig-Wadern. Die am Sonntag, um 17.07 Uhr mit Gottesdiensten, Begegnungsfesten und Partys zu Ende gegangene Aktion sei die größte Jugendsozialaktion gewesen, die das Bistum Trier und ganz Deutschland bisher gesehen habe "6000 Jugendliche haben alleine im Bistum Trier fast 300 soziale, kulturelle oder ökologische Projekte realisiert", betont Wesely

Trier/Merzig-Wadern. Die am Sonntag, um 17.07 Uhr mit Gottesdiensten, Begegnungsfesten und Partys zu Ende gegangene Aktion sei die größte Jugendsozialaktion gewesen, die das Bistum Trier und ganz Deutschland bisher gesehen habe "6000 Jugendliche haben alleine im Bistum Trier fast 300 soziale, kulturelle oder ökologische Projekte realisiert", betont Wesely. In allen 14 teilnehmenden Bistümern in Deutschland seien es gar 100 000 Jugendliche gewesen, die mit 7,2 Millionen ehrenamtlichen Arbeitsstunden "die Welt ein bisschen besser gemacht" hätten.Von der Zahl der gemeisterten Projekte ist man in der koordinierenden BDKJ-Diözesanzentrale erstaunt. "Wir waren von Anfang an sicher, dass unsere Aktionsgruppen die ihnen gestellten Aufgaben schaffen", sagt Wesely. Was manche Gruppen unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" jedoch geleistet hätten, sei weit über das hinausgegangen, was man von Jugendliche habe erwarten können. Zwischen Daun und Saarbrücken, Andernach und Bad Kreuznach wurde gebuddelt, gebaut, gemalt und gezimmert, was das Zeug hielt. Aber die Jugendgruppen leisteten mehr als Kinderspielplätze zu erneuern, Wegekreuze zu renovieren oder Bäche zu renaturieren. Viele Projekte hatten zum Ziel, Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, besser zu integrieren oder beispielsweise Begegnungen zwischen Alt und Jung, Arm und Reich oder zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen zu organisieren. "Vor allem die Kooperationsprojekte mit sozialen Einrichtungen haben gezeigt, was unsere Jugend der Gesellschaft zu bieten hat", macht Wesely auf den tieferen Sinn der Aktion aufmerksam. Man habe gezeigt, was "Jugend aus dem Glauben heraus" bewirken könne. Und noch etwas sei deutlich geworden: "Helfen macht Spaß. Letztlich haben so alle von dem ehrenamtlichen Engagement profitiert", betont sie. Wesely dankt allen, die von Donnerstag an 72 Stunden für Gotteslohn gearbeitet haben. "Das gibt auch allen, die ehren- oder hauptamtlich in der Jugendarbeit tätig sind, Schwung für Jahre." Lob und Anerkennung kam auch vom ernannten Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, der - wie auch der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters und der Diözesanadministrator Bischof Robert Brahm - zahlreiche Jugendgruppen besuchte. "Die 72-Stunden Aktion des BDKJ halte ich für eine ganz großartige Sache", lobt der künftige Trierer Bischof. Er sei überrascht vom "unglaublichen Echo" der Aktion in der Gesellschaft. "Das ist eine großartige Sache, vielerorts sind es zuerst die Jugendlichen, die sich engagieren, dann ziehen am Ende alle mit, auch die Erwachsenen". Bischof Ackermann hob vor allem das "tolle Gemeinschaftserlebnis" hervor: Die Jugendlichen hätten gespürt: "Gemeinsam können wir was bewegen". Dabei sei das alles mehr als nur eine "Gaudi oder ein Gag". "Dafür stehen ja schon die Projekte, von denen viele ja auch soziale Projekte sind. Das zeigt, dass die 72-Stunden-Aktion auch Tiefgang hat". Die Aktion habe allen vor Augen geführt: "Unsere Jugend tut etwas für die Gesellschaft. Die sitzen nicht nur am Computer oder betrinken sich, sondern die engagieren sich und setzten sich für andere ein". Mit Blick auf die jetzt zu Ende gegangene 72-Stunden-Aktion sagte Stephan Ackermann: "Ich bin froh, Bischof in einem Bistum zu werden, in dem es solch eine Jugend gibt." "Ich bin froh, Bischof in einem Bistum zu werden, in dem es solch eine Jugend gibt."Stephan Ackermann"Wir waren von Anfang an sicher, dass unsere Aktionsgruppen die ihnen gestellten Aufgaben schaffen." Kerstin Wesely"Helfen macht Spaß. Letztlich haben so alle von dem ehrenamtlichen Engagement profitiert." Kerstin Wesely"Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ halte ich für eine ganz großartige Sache." Stephan Ackermann