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Die Ballons müssen am Boden bleiben

Bosen. Vergeblich suchten gestern viele Besucher des Bostalsees den Himmel nach den bunten Heißluftballons ab. "Wir können wegen des unsicheren Wetters nicht starten", teilte der Organisator des Heißluftballontreffens, Roman Simon aus Saarwellingen, schon am Mittwochnachmittag mit. 16 Ballonfahrer hatten sich angemeldet

Bosen. Vergeblich suchten gestern viele Besucher des Bostalsees den Himmel nach den bunten Heißluftballons ab. "Wir können wegen des unsicheren Wetters nicht starten", teilte der Organisator des Heißluftballontreffens, Roman Simon aus Saarwellingen, schon am Mittwochnachmittag mit. 16 Ballonfahrer hatten sich angemeldet. Simon will jetzt die Wetterlage abwarten und die Starts auf den Freitag, den Samstag oder auch den Sonntag - allerdings dann kurzfristig - verschieben. "In den letzten Jahren haben wir an Christi Himmelfahrt schon viel Pech mit dem Wetter gehabt. Letztmals gab es 2003 optimale Bedingungen für die Ballonfahrten", sagte Simon.Der Feiertag startete gestern mit warmem Frühlingswetter. Ab elf Uhr setzte rund um den Bostalsee ein reger Ausflugsverkehr ein. Wanderer und Radfahrer belebten den Rundweg, auf den sich auch sieben Besucher aus Niederbrombach gemacht hatten. Michael Wagner, einer der von der Seeverwaltung bestellten Organisatoren des Festes, machte vor dem offiziellen Start des Festes mit seinen Mitarbeitern noch einmal einen Rundgang und war Ansprechpartner für so manche Frage. "Wir hoffen heute auf einen ähnlich guten Besuch wie am 1. Mai, als über 15 000 Menschen hierher kamen", gab sich der Betriebsleiter der Event GmbH, Lars Lößner, am Vormittag optimistisch. Im Hinblick auf die für den Nachmittag angekündigten dunklen Gewitterwolken hatte er die Ersatzlösung schon parat: "Wir fahren auf alle Fälle doppelgleisig, die Eventhalle wird entsprechend hergerichtet", schilderte er den Notfallplan. Mit 16 Helfern hatte sich die Ortsgruppe Schwalbach der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft am Bootshafen niedergelassen. In der Truppe wateten ein Wachleiter, zwei Bootsführer, zwei Taucher, ein Arzt und ein Rettungssanitäter auf mögliche Einsätze. Dienstbereit waren die DLRG'ler von neun bis 19 Uhr. Auftakt mit MusikKurz vor Mittag sorgte das 36 Mann starke St. Wendeler Eisenbahnorchester für den musikalischen Auftakt des Christi-Himmelfahrtsfestes am Bostalsee. Das Orchester unterhielt unter der Leitung von Horst Nagel die Besucher mit Operetten- und Musikcalmelodien sowie mit Mai- und Volksliedern. Bis zum Abend lief rund um die Freizeitanlage am Bostalsee ein buntes Unterhaltungsprogramm ab. Musik und Unterhaltung sind auch am Samstag, 23. Mai, ab 18 Uhr im Programm. Der Sonntag, 24. Mai, steht von zehn bis 19 Uhr im Zeichen des Sports. Zentrum der Aktivitäten ist die Anlage am Strandbad, wo von Vereinen verschiedene Sportarten angeboten werden. Außerdem gibt es ein Drachenbootrennen auf dem See. gtr