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Derby-Zeit an der Kaiserlinde

Homburg. Am vorletzten Spieltag der Saison in der Fußball-Oberliga ist noch mal Derby-Time angesagt. Der FC Homburg muss an diesem Samstag ab 15.30 Uhr bei der zweiten Mannschaft der SV Elversberg im Stadion an der Kaiserlinde antreten. Der Drittletzte der Liga braucht im Abstiegskampf noch jeden Punkt. Der FCH muss sich also auf jeden Fall auf einen harten Gang einstellen Von Klaus Kalsch und Markus Hagen (SZ)

Homburg. Am vorletzten Spieltag der Saison in der Fußball-Oberliga ist noch mal Derby-Time angesagt. Der FC Homburg muss an diesem Samstag ab 15.30 Uhr bei der zweiten Mannschaft der SV Elversberg im Stadion an der Kaiserlinde antreten. Der Drittletzte der Liga braucht im Abstiegskampf noch jeden Punkt. Der FCH muss sich also auf jeden Fall auf einen harten Gang einstellen. Wird aber seinerseits auch alles tun, um auch im letzten Auswärtsspiel noch mal drei Punkte einzufahren. Von Nachbarschaftshilfe wird in den 90 Minuten jedenfalls nichts zu spüren sein, verspricht Jens Kiefer. Die Order des FCH-Trainers ist deshalb eindeutig: "Wir wollen auch die beiden letzten Spiele gewinnen und werden bis zum Schluss voll motiviert zur Sache gehen und auch in Elversberg ein ordentliches Spiel abliefern." Denn schließlich wolle man den sehr guten Gesamteindruck einer insgesamt sehr guten Saison durch eine lasche Einstellung nicht noch mal trüben. So sieht es auch Mittelfeldspieler Romuald Houllé und führt noch einen anderen Aspekt an: "Wir haben keinerlei Druck mehr. Deshalb sollte es uns gelingen, unseren Fans mit Spaß und Freude noch mal ein echt gutes Spiel zu zeigen." Dabei können wohl auch einige Spieler mitmischen, die bisher kaum zum Einsatz kamen. Zum Saisonende kann Jens Kiefer personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Denn bis auf Lars Rheinheimer sind alle Spieler fit.Unterdessen sind hinter den Kulissen auch die Personal-Planungen für die nächste Saison längst angelaufen. Die Verhandlungen mit einigen Spielern laufen noch. 13 Akteure aus dem derzeitigen Kader haben inzwischen verlängert. Noch fraglich sind Rouven Weber, Julien Turnau, Georg Amann und Marc Mees. Verlassen werden den FC Homburg auf jeden Fall Michael Kirsch (SV Hasborn), Jaba Bebua (SV Niederauerbach), Herbert Stuhlberg (SG Jägersfreude) und auch Romuald Houllé. Der sagt auch offen, warum: "Das Angebot war mir zu niedrig", erklärt Houllé. Deshalb bricht er seine Zelte im Waldstadion nach nur einer Saison wieder ab. Wohin der Franzose geht, lässt er offen.Inzwischen stehen auch drei Neuzugänge für die nächste Saison fest: Vom SV Blickweiler kommt der 22-jährige Mittelfeldspieler Alexander Kelle. Marc Scherschel, 21, wechselt vom FK Pirmasens zum FC Homburg. Er spielt im offensiven Mittelfeld oder im Sturmzentrum. Für die Defensive ist der 21 Jahre alte Stephan Otte vom 1. FC Saarbrücken vorgesehen. Zum Saison-Kehraus erwarten die Homburger dann am nächsten Samstag, 15.30 Uhr, den SC Idar-Oberstein.