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Der verrückte Kick mit Live-Kommentar

Saarbrücken. Der Voyeur Cup, das wohl außergewöhnlichste Fußball-Hobby-Turnier in der Umgebung, wird 25 Jahre alt. Am Samstag ist wieder Anstoß auf dem Sportplatz am Waldhaus. "Natürlich geht es auch darum, ein Fußballspiel zu gewinnen. Aber nicht in erster Linie. Der Spaß soll immer im Vordergrund stehen

Saarbrücken. Der Voyeur Cup, das wohl außergewöhnlichste Fußball-Hobby-Turnier in der Umgebung, wird 25 Jahre alt. Am Samstag ist wieder Anstoß auf dem Sportplatz am Waldhaus. "Natürlich geht es auch darum, ein Fußballspiel zu gewinnen. Aber nicht in erster Linie. Der Spaß soll immer im Vordergrund stehen. Und das war bislang auch immer so", erzählt Joachim Schmitt, der seit 25 Jahren im Organisationsteam des Voyeur Cups dabei ist. Am Mittwoch hatten die Verantwortlichen des Turniers ins Gasthaus Bingert nach Saarbrücken eingeladen, um die Geschichte des Cups mit viel Humor Revue passieren zu lassen. Mehr als 50 Gäste kamen und wussten teilweise auch noch die ein oder andere lustige Geschichte von den Anfängen des Turniers. "Früher gab es zwei Moderatoren, die die Spiele live kommentiert hatten. Das war ulkig und hat es so auch noch nicht gegeben", erzählte Bernd Rausch, der den Cup mit dem Team Flamenco Voyeur schon dreimal gewinnen konnte. Rekordsieger ist die Truppe von "seven to nine", die schon viermal gewann. Für Chris Wroblewski ist der Kampf um den Sieg zweitrangig: "Es gibt Mannschaften, die laufen in Karnevalsverkleidung auf. Das macht den Reiz des Turniers aus. Es gibt sogar Spieler, die kennen die Fußballregeln gar nicht richtig." Um zehn Uhr geht es an diesem Samstag am Waldhaus los, mit coolen Mannschaftsnamen, noch cooleren Spielern und einem Wanderpokal, den am Ende nicht unbedingt der Sieger mit nach Hause nimmt. "Die Kicker vom Kurzen-Eck-United haben das allererste Turnier gewonnen. Bei der abendlichen Feier klaute der Zweitplazierte den Pokal und ließ sich in der Stadt als Sieger feiern. Das bekamen natürlich die Sieger heraus und holten sich den Pott wieder. Beide Teams feierten zusammen bis in die Morgenstunden", blickte Joachim Schmitt zurück. leh