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| 20:07 Uhr

"Der peinlichste Tag, seit ich Trainer bin"Gut gespielt, aber mal wieder zu viele gute Chancen versiebt

Heiko Brunck (links) konnte in Bad Breisig für die SVE II zum 1:1 ausgleichen. An der Niederlage änderte das Tor aber nichts.Foto: Lehmann
Heiko Brunck (links) konnte in Bad Breisig für die SVE II zum 1:1 ausgleichen. An der Niederlage änderte das Tor aber nichts.Foto: Lehmann
Bad Breisig. Die zweite Mannschaft der SV Elversberg II ist am Tiefpunkt angelangt. Nach sieben erfolgreichen Jahren und dem Durchmarsch von der Fußball-Kreisliga bis in die Oberliga, wirkte das Team am Samstag in Bad Breisig erstmals niedergeschlagen. "Es war eine katastrophale Leistung von zehn Spielern Von SZ-Mitarbeiter Heiko LehmannVon SZ-Mitarbeiter Rolf Purper

Bad Breisig. Die zweite Mannschaft der SV Elversberg II ist am Tiefpunkt angelangt. Nach sieben erfolgreichen Jahren und dem Durchmarsch von der Fußball-Kreisliga bis in die Oberliga, wirkte das Team am Samstag in Bad Breisig erstmals niedergeschlagen. "Es war eine katastrophale Leistung von zehn Spielern. Nur unser Tormann Sebastian Flauss hat mir Leid getan", sagt Gary Blissett, für den die 2:5-Niederlage beim Tabellenletzten SG Bad Breisig schon fast schockierend war. "Was soll ich sagen? Wir haben nicht gekämpft und haben nie versucht, Fußball zu spielen. Es war der peinlichste Tag, seit ich hier Trainer bin", so Blissett weiter. Die SV Elversberg II fuhr mit den Regionalliga-Spielern David Jansen und Jorge Rivera nach Bad Breisig und wollte beim Ligaschlusslicht eigentlich für die Trendwende sorgen. Doch daraus wurde nichts. Bereits zur Halbzeit führte die SG mit 3:1. Heiko Brunck konnte für die SV Elversberg nach einem Eckball zum 1:1 ausgleichen (17.) doch mehr war für die SVE nicht zu holen. Fabian Lückenbach schoss die SG mit 1:0 in Führung (8.) und sorgte nach dem Ausgleich auch für die erneute Führung (26.). Noch vor der Pause hatte SG-Spieler Björn Besse die Vorentscheidung auf dem Fuß und nutzte die Chance aus zehn Metern sicher zum 3:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel hatte der Tabellenletzte weiter wenig Mühe mit den Saarländern, die sich ohne Gegenwehr ihrem Schicksal ergaben. Clyde-Longa Lancini erhöhte auf 4:1 (61.), ehe David Jansen für die SVE auf 2:4 verkürzten konnte (65.). Mehr war für die Blissett-Elf aber nicht drin. Im Gegenteil. In den Schluss-Minuten kassierten die Saarländer sogar noch das 2:5 durch Stefan Strohe (88.). "Wir haben heute auf dem Platz gestanden, und nicht mehr. Wir haben die Chance verpasst, die Liga aus eigener Kraft zu halten. Jetzt müssen wir hoffen, dass Worms aus der Regionalliga West nicht absteigt. Wir haben gegen den Tabellenletzten verloren und werden wohl kaum die letzten vier Saisonspiele in Serie gewinnen", blickt Blissett voraus. Das Kuriose dabei: In zwei Wochen empfängt die erste Mannschaft der Elversberger den VfR Worms an der Kaiserlinde. Bei einer Niederlage der SVE I steigen die Chancen auf den Klassenerhalt bei der SVE II. Man darf gespannt sein, wie die SV Elversberg dieses Problem löst. Bereits am Dienstag, 5. Mai, 19 Uhr empfängt die SV Elversberg II den FK Pirmasens an der Kaiserlinde.Neunkirchen. Nach dem 0:0 auswärts in Betzdorf hat Fußballoberligist Borussia Neunkirchen seine Position im oberen Tabellendrittel gefestigt, liegt jetzt punktgleich mit SC Idar-Oberstein auf Rang fünf und nur zwei Zähler zurück auf den Dritten FK Pirmasens. Trotz der weiten Anreise, so Neunkirchens Trainer Günter Erhardt, habe seine Mannschaft wirklich gut gespielt. "Wir waren klar besser, hatten die Partie im Griff, versäumten es aber, unsere Torchancen zu nutzen." Die Gastgeber hätten aus dem Spiel heraus kein einziges Mal auf das Borussentor geschossen. Lediglich einmal habe Torwart Benjamin Sorg ernsthaft eingreifen müssen, als er in der 75. Minute nach einer Ecke einen Kopfball aus kürzester Distanz um den Pfosten lenkte. Aber, wie über die gesamte Saison, habe die Offensive wieder mal etliche Chancen ausgelassen. Neunkirchens Topp-Torjäger Said Chouaib scheiterte gleich zwei Mal allein vor Betzdorfs Keeper Sven Eckhardt. Bereits in Halbzeit eins tauchte er allein vor dem Kasten der Betzdorfer auf und schloss überhastet ab. Und kurz nach dem Wiederanpfiff hatte sich Tobias Trautzburg, der sein erstes Oberligaspiel für Borussia bestritt, gekonnt auf der rechten Außenbahn durchgesetzt. Sein Rückpass auf den Elfmeterpunkt erreichte Chouaib und der konnte erneut den gegnerischen Keeper nicht überwinden. Auch Daniel Meisenheimer donnerte bei einer Direktabnahme aus zwölf Metern die Kugel knapp am Tor vorbei. Erhardt sagte trotzdem: "Insgesamt bin ich mit unserem Auftreten zufrieden. Wir haben uns in der Rückrunde trotz der vielen Ausfälle stabilisiert. " Der Trainer glaubt, dass die 60-Punkte-Marke kaum zu erreichen ist. "Die noch vier ausstehenden Meisterschaftsrunden müssten wir alle gewinnen. Da muss man schon realistisch sein, denn unsere jungen Spieler tanzen seit Wochen auf mehreren Hochzeiten. Am Mittwoch erwarten wir zu Hause die SF Köllerbach. Die haben sich in der Rückrunde personell verstärkt und gehören momentan zu den besten Teams der Liga."