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Der Höhenflug der DJK Bildstock

Bildstock. Bei der DJK Bildstock läuft es derzeit rund. Der Fußball-Landesligist steht als Aufsteiger an der Tabellenspitze und befindet damit schon früh in der Saison auf "Durchmarsch-Kurs". Den will die Mannschaft auch am Sonntag beibehalten, wenn sie um 15 Uhr auf ihrer Anlage am Kallenberg den VfB Hüttigweiler empfängt Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Zenner

Bildstock. Bei der DJK Bildstock läuft es derzeit rund. Der Fußball-Landesligist steht als Aufsteiger an der Tabellenspitze und befindet damit schon früh in der Saison auf "Durchmarsch-Kurs". Den will die Mannschaft auch am Sonntag beibehalten, wenn sie um 15 Uhr auf ihrer Anlage am Kallenberg den VfB Hüttigweiler empfängt. Zwei Stunden später trifft die zweite Mannschaft der DJK im Orts-Derby der Kreisliga A Höcherberg "auswärts" auf den SV Hellas Bildstock II.Vor drei Jahren kickte die von Stefan Wachter trainierte erste Mannschaft der DJK noch in der Kreisliga B Neunkirchen. Als Zweiter stieg sie damals in die Kreisliga A Höcherberg auf, aus der sie sich gleich im ersten Jahr wieder nach oben verabschiedete. Die erste Bezirksliga-Saison 2009/2010 schloss Bildstock auf Platz neun ab, im darauffolgenden Jahr bescherte die Meisterschaft in der Bezirksliga Neunkirchen den Aufstieg in die Landesliga Nordost. Und da mischt die DJK wieder ganz vorne mit.


"Die Mannschaft setzt im Moment alle Vorgaben hervorragend um. Wir haben mit den drei Neuzugängen Marco Caligiuri, Cheikh Cissé und Daniel Schale echte Volltreffer gelandet. Im Moment ist alles im grünen Bereich", sagt Stefan Wachter, der mit Daniel Fritze (FSG Schiffweiler) und Daniel Jung (SV Wustweiler) nur zwei Abgänge verkraften musste. Zum Thema Saisonziel meint der Trainer des Aufsteigers: "Unser Ziel sollte sein, unter den Mannschaften zu sein, die im nächsten Jahr in der neuen Verbandsliga spielen." Und das sind je nach Konstellation zwischen sechs und neun Mannschaften.

Bevor es im Kampf um den vierten Aufstieg in den letzten vier Jahren Ernst wird, empfängt Wachter mit seiner Mannschaft am Sonntag den VfB Hüttigweiler. "Die sind Siebter und ein absolut ernst zu nehmender Gegner, der sich sicherlich auch für die Verbandsliga qualifizieren will. Das wird ein hartes Stück Arbeit", weiß Wachter, der auf Salvatore la Marca (Urlaub) und Dirk Alsbach (leichte Meniskusreizung) verzichten muss.



Ein hartes Stück Arbeit war damals auch der Umbau des alten Hartplatzes zu einem modernen Kunstrasen. Die Entscheidung für das künstliche Grün ist laut Spielausschuss Jürgen Weller auch ein Grund dafür, weshalb es bei der DJK seit Jahren aufwärts geht: "Ich denke, der Kunstrasen hat schon seinen Anteil daran, dass wir Spieler mit Qualität für uns gewinnen konnten. Aber auch für unsere erfolgreiche Jugendarbeit war das die richtige Entscheidung." Bestes Beispiel dafür und Aushängeschild der DJK-Philosophie sei Björn Klos. Der Defensiv-Spezialist spielte bereits in der Jugend für die DJK, bevor er über die SV Elversberg, den SC Friedrichsthal und CS Pétange (1. Liga Luxemburg) wieder zurück zu seinem Heimatverein wechselte. "Wir haben in der Mannschaft eine starke Kameradschaft", sagt Klos und relativiert die Aussagekraft der aktuellen Tabelle: "Die Gegner, die am Ende ganz vorne mitspielen, wie Furpach, Einöd und Marpingen, die kommen erst noch."