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Demuth knackt den Streckenrekord

Homburg. Zum 40. Jubiläum des Homburger Bergrennens meinte es der Wettergott gut mit den Veranstaltern und Fahrern. Auf der trockenen Strecke knackte Gesamtsieger Guy Demuth den Rekord auf der Käshofer Straße. Von SZ-MitarbeiterMarkus Hagen

Guy Demuth - so hieß nach drei Wertungsläufen der Gesamtsieger des 40. Bergrennens des Homburger Automobilclubs. Der 44-jährige Rennsportler aus Luxemburg setzte sich am vergangenen Sonntag in 3:23,535 Minuten mit einem Osella FA 30 Zytek auf der 2,6 Kilometer langen Strecke zwischen Homburg und Käshofen souverän durch - die Konkurrenz hatte keine Chance.

Mit seinem 480 PS starken Rennboliden hatte er den zweitplatzierten Uwe Lang vom AC Schweinfurt auf einem Osella PA20S EVO deutlich distanziert. Für Lang stand nachher eine Gesamtzeit von 3:28,898 Minuten zu Buche. Auf dem dritten Rang landete Daniel Allais aus dem französischen Charleville mit seinem Reynard 97D F3000 Judd in 3:33,150 Minuten. Auch der erst im vergangenen Jahr vom Sieger David Hauser mit 1:07,344 Minuten aufgestellte Streckenrekord ist schon wieder Geschichte. Demuth knackte diesen im zweiten Lauf mit 1:06,914 Minuten. ,,Mit dem Gesamtsieg und dem Streckenrekord habe ich schon geliebäugelt", meinte der strahlende Gewinner nach der Siegerehrung. Der achtfache luxemburgische Bergmeister fuhr in allen drei Wertungsläufen jeweils die beste Zeit aller 130 Starter.

Der Baustellenleiter der Stadtwerke Luxemburg erklärte: "Es lief ganz optimal, obwohl der Asphalt im ersten Teil der Rennstrecke doch recht uneben war", meinte Demuth, der seit 1991 nicht nur Berg-, sondern auch Rundstreckenrennen, Rallye- und 24-Stunden-Rennen fährt. Für ihn war es der erste Sieg beim Homburger Rennen.

Zufrieden zeigte sich auch Lokalmatador Timo Bernhard. Der 32-jährige Rennsportprofi war zum ersten Mal bei einem Bergrennen am Start. "Ich bin seit zehn Jahren Mitglied im Homburger Automobilclub - und beim 40. Jubiläum des Bergrennens wollte ich dabei sein", erzählte Bernhard und freute sich dabei auch über die große Anerkennung und den Respekt seiner Rennsportkollegen. "Das Bergrennen in meiner Heimat hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Performance hat gepasst, die Zuschauer haben richtig mitgefiebert und die Stimmung war fantastisch." Auf seinem Porsche 911 GT3 Cup, mit dem er hobbymäßig bei Rallyes startet, wurde Timo Bernhard immerhin Achter - in der Klasse der Gruppe FS/E1 sogar Dritter.

"Das hier war für mich ein einmaliger Ausflug - aber es hat viel Spaß gemacht", meinte der Le-Mans-Sieger von 2010. Doch nicht nur wegen des Rennens werden die Tage Bernhard sein ganzes Leben in Erinnerung bleiben. "Für meine Familie und mich war es mit der Geburt unseres Sohnes Paul sowieso ein ganz besonderes, magisches Wochenende!", sagte der Porsche-Werkspilot, der in diesem Jahr weniger Rennen fährt, dafür aber in die Entwicklung des Le-Mans-Porsches eingebunden ist, mit dem die Zuffenhausener 2014 starten.

Mit seiner Teilnahme habe er dem Veranstalter auch geholfen, dass möglichst viele Zuschauer am Renntag kamen. Der ausrichtende Homburger Automobilclub war zufrieden mit den insgesamt gut 4500 Zuschauern, die am Samstag zum Training und am Rennsonntag kamen. HAC-Rennleiter Jürgen Guckert meinte: ,,Das Wetter stimmte dieses Mal, nachdem es im vergangenen Jahr stark regnete. Und bis auf wenige kleine Ausrutscher gab es auch keine nennenswerten Unfälle."