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Dechant Klaus Leist segnet "Schwedenkreuz"

Lummerschied. Dechant Klaus Leist segnete am vergangenen Donnerstag, Christi Himmelfahrt, das im Zuge der 72-Stunden-Aktion vor zwei Wochen von den Messdienern restaurierte Wegekreuz in einer kleinen feierlichen Zeremonie ein Von SZ-Mitarbeiterin Anne Müller

Lummerschied. Dechant Klaus Leist segnete am vergangenen Donnerstag, Christi Himmelfahrt, das im Zuge der 72-Stunden-Aktion vor zwei Wochen von den Messdienern restaurierte Wegekreuz in einer kleinen feierlichen Zeremonie ein. Im Volksmund wird dieses Kreuz "Schwedenkreuz" genannt, weil man an dieser Stelle das Grab von fünf schwedischen Soldaten vermutet, die dort gefallen und begraben sein sollen.



Dechant Leist sprach den Jugendlichen und Erwachsenen, die sich freiwillig an der Aktion beteiligt hatten, seinen Dank aus. Es sei von großer Bedeutung, dass Kreuze nicht nur Zentrum der Kirchen als Beträume seien, sondern auch in die Welt getragen würden.

Die Messdiener Matthias Himmes, Selina Urmoneit, Felix und Julius Hofmann und Nathaile Rau waren vor 14 Tagen bei der Restaurierung mit von der Partie. Sie berichten: "Wir haben das Kreuz mit Dampfstrahler und Bürste vom Grünspan befreit, die Bank abgeschliffen, Schotter neu aufgefüllt, Wegplatten verlegt und das Beet neu bepflanzt. Wir waren überrascht, wie viele Leute zu uns gestoßen sind und uns freiwillig geholfen haben."