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Das Roadmovie-Genre auf den Kopf gestellt

Die Leningrad Cowboys kommen in die Kinowerkstatt. Foto: dpa
Die Leningrad Cowboys kommen in die Kinowerkstatt. Foto: dpa
St. Ingbert. Mit knochentrockener nordischer Komik und in einem billigen Road-Movie Ambiente im Off-Hollywood-Stil zauberte der finnische Regisseur Aki Kaurismäki einen Kultstreifen, den man gesehen haben muss und sich immer wieder ansehen kann: "Leningrad Cowboys go America" (Finnland 1989, ca. 78 min

St. Ingbert. Mit knochentrockener nordischer Komik und in einem billigen Road-Movie Ambiente im Off-Hollywood-Stil zauberte der finnische Regisseur Aki Kaurismäki einen Kultstreifen, den man gesehen haben muss und sich immer wieder ansehen kann: "Leningrad Cowboys go America" (Finnland 1989, ca. 78 min. FSK: ab 12) mit Matti Pellonpää, Jim Jarmusch, Pekka Virtanen, Mato Valtonen, Mauri Sumén läuft noch einmal am Samstag, 24. Januar, um 21 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Irgendwo in der Tundra, im Niemandsland, haust die schlechteste Rock 'n' Roll-Band der Welt, mit perfekt gestylter Haartolle, doch ohne Publikum und ohne die geringste Chance auf kommerziellen Erfolg: die Leningrad Cowboys. Sie beschließen, ihren Nationalstolz zu begraben und in die Vereinigten Staaten zu gehen, wo die Leute "jeden Mist fressen". Dieser Film erzählt die Geschichte ihrer Reise über den Ozean und durch den Kontinent, eine Geschichte von verrufenen Kneipen und anständigen Leuten im Hinterhof der Hamburger-Nation. "Beklemmend komisch - Kaurismäki stellt die Roadmovies von Wenders oder Jarmusch auf den Kopf: "Der Süden der USA, gesehen aus dem Kofferraum eines weißen Cadillac", befand ein Filmkritiker. red