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Das Interesse am Heimatort wecken

 Sie bilden den Vorstand des neuen Bürgervereins Reiskirchen (von links): Jürgen Simon (2. Vorsitzender), Lothar Schackmar (1. Vorsitzender), Sebastian Schatzmann (Schriftführer) und Roland Veith (Kassierer). Foto: Bernhard Reichhart
Sie bilden den Vorstand des neuen Bürgervereins Reiskirchen (von links): Jürgen Simon (2. Vorsitzender), Lothar Schackmar (1. Vorsitzender), Sebastian Schatzmann (Schriftführer) und Roland Veith (Kassierer). Foto: Bernhard Reichhart
Reiskirchen. Die Lebensqualität verbessern sowie die Dorfgemeinschaft fördern, das hat sich der neue "Bürgerverein Reiskirchen" auf seine Fahne geschrieben. Ziel des Vereins ist es, das Interesse der Bürger an ihrem Heimat- und Wohnort zu wecken und durch konstruktive Mitarbeit einen Beitrag zum Mit- und Füreinander zu leisten und den Ort weiter zu entwickeln Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

Reiskirchen. Die Lebensqualität verbessern sowie die Dorfgemeinschaft fördern, das hat sich der neue "Bürgerverein Reiskirchen" auf seine Fahne geschrieben. Ziel des Vereins ist es, das Interesse der Bürger an ihrem Heimat- und Wohnort zu wecken und durch konstruktive Mitarbeit einen Beitrag zum Mit- und Füreinander zu leisten und den Ort weiter zu entwickeln.Im Rahmen der Gründungsversammlung im Pfarrzentrum Reiskirchen wurde Lothar Schackmar zum ersten Vorsitzenden des neuen Bürgervereins gewählt. Sein Stellvertreter ist Jürgen Simon. Schriftführer wurde Sebastian Schatzmann, Kassierer Roland Veith. Als Kassenprüfer fungieren Erich Scherer und Josef Kulzer, zu ihrem Stellvertreter wurde Wolfgang Heintz gewählt. Dem vierköpfigen Vorstand steht ein Beirat aus Vertretern der ortsansässigen Vereine, Institutionen und Personenvereinigungen beratend zur Seite.


Dazu zählen der Sportverein, der Musikverein, der Schützenverein sowie die Harrasberger Sänger. Den neuen Bürgerverein sehe er als "Koordinator zwischen den Vereinen im Ort", erklärte der neu gewählte Vorsitzende. Um den Gemeinsinn zu fördern und die Lebensqualität in Reiskirchen zu verbessern, plant der Bürgerverein verschiedene Aktivitäten, die zur Erhaltung, Verschönerung und Gestaltung des Stadtteils dienen. So soll durch Veranstaltungen das dörfliche Zusammenleben gefördert werden.

Darüber hinaus will sich der Verein für die Errichtung, Erhalt und Pflege von Gemeinschaftseinrichtungen im Ort einsetzen, Veranstaltungen der in Reiskirchen ansässigen Vereine und Institutionen koordinieren sowie mit kulturellen Veranstaltungen auch Kunst und Kultur fördern. Man wolle, so Schackmar, in Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Stadt "das gesellschaftliche Leben pflegen und den Freizeit- und Wohnwert unseres Ortes steigern helfen". Um diese Ziele zu verwirklichen, sei man auf die Unterstützung der Bürger, Vereine und Institutionen angewiesen.



"Helfen kann ganz einfach sein, jeder macht das, was er kann", gab Schackmar das Motto für die Mitglieder des neuen Bürgervereins vor. "Wir brauchen Leute, die anpacken", wies er auf die Bedeutung des freiwilligen privaten Engagements hin. Beigeordneter Rüdiger Schneidewind lobte die "hervorragende Dorfgemeinschaft" in Reiskirchen. Angesichts fehlender Geschäfte gebe es im Ort nur noch Kirche und das Awo-Kinderhaus, da sei der Bürgerverein "sicherlich eine Stütze" für künftige Aktivitäten", so Schneidewind.

Den Mindestmitgliedsbeitrag setzte die Versammlung für natürliche Personen auf sechs Euro pro Jahr fest; der Jahresbeitrag für juristische Personen beträgt zwölf Euro. Als konkrete Maßnahmen plant der Bürgerverein in der Ortsmitte die Aufstellung eines Schaukastens für Mitteilungen der Vereine, die Einrichtung einer Internetseite sowie Mitgliederwerbung. "Helfen kann ganz einfach sein, jeder macht, was er kann."

Lothar Schackmar