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Colin Firth beeindruckt als stotternder König von England

St. Wendel. Nach dem Erfolg der ersten beiden DVD-Reihen unter dem Motto "Große Kinomomente" setzt Universum Film diese jetzt mit weiteren 25 Titeln fort. Dabei umfasst die Reihe preisgekrönte deutschsprachige und internationale Werke aus dem Bereich Arthouse und gehobener Unterhaltung

St. Wendel. Nach dem Erfolg der ersten beiden DVD-Reihen unter dem Motto "Große Kinomomente" setzt Universum Film diese jetzt mit weiteren 25 Titeln fort. Dabei umfasst die Reihe preisgekrönte deutschsprachige und internationale Werke aus dem Bereich Arthouse und gehobener Unterhaltung. Dazu zählen unter anderem die Oscar-prämierten Filme "In einer besseren Welt" und "The Fighter", wie auch Pedro Almodóvars "Die Haut, in der ich wohne" und Woody Allens "Whatever Works". An deutschsprachigen Titeln sind unter anderem "Das Ende ist mein Anfang" und das RAF-Drama "Wer, wenn nicht wir" vertreten. Brandaktuelle Beiträge wie Nicolas Winding Refns Film "Drive" runden die Reihe ab. Erstmals werden alle Filme sowohl als DVD als auch als Blu-ray angeboten. Alle Titel erscheinen einzeln und als Gesamtausgabe im hochwertigen Mediabook mit ausgesuchtem Bonusmaterial und Hintergrundtexten zu den Filmen. Einer der Filme der Reihe ist das Oscar-gekrönte Meisterwerk "The King's Speech" mit einem brillanten Colin Firth.Zum Inhalt: Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (Colin Firth) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (Helena Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge. Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (Guy Pearce), wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson, wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe. red



Wer jetzt Lust auf "The King's Speech" bekommen hat, der sollte heute, elf Uhr, in der SZ-Redaktion, Telefon (0 68 51) 9 39 69 55, anrufen. Der jeweils zweite Anrufer gewinnt den Film.

Foto: Verleih