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| 20:11 Uhr

CDU wirbt mit der "klaren Linie"

Völklingen. Am einfachsten lässt sich natürlich Politik mit einer eigenen, absoluten Mehrheit gestalten. So hat es die Union im Völklinger Stadtrat in den vergangenen fünf Jahren getan Von SZ-Redakteur Bernhard Geber

Völklingen. Am einfachsten lässt sich natürlich Politik mit einer eigenen, absoluten Mehrheit gestalten. So hat es die Union im Völklinger Stadtrat in den vergangenen fünf Jahren getan. Aber: "Wir wären blauäugig, uns auf den Standpunkt zu stellen, dass es nun einfach so weitergehen muss", sagen Spitzenkandidat Stefan Rabel und Stadtverbandsvorsitzende Gisela Rink angesichts des veränderten Wahlrechts.Es sei mit bis zu sieben Parteien und Gruppierungen und damit "schwierigen Mehrheitsverhältnissen" zu rechnen. Wobei die CDU aber eine Zusammenarbeit mit dem "rechten oder linken Rand" ausschließe, sagen Rink und Rabel in einem SZ-Gespräch. Die Union wolle in jedem Fall "die stärkste Fraktion, stärkste und bestimmende Kraft" bleiben. Ansonsten müsse man sehen, ob es zeitweilig oder längerfristig zu Kooperationen oder Koalitionen kommen könne.Aufschwungs-Euphorie wollen Rink und Rabel derzeit nicht unters Volk tragen. "Obwohl wir", sprich Oberbürgermeister Klaus Lorig, "im Moment beim Kaufhof nah dran sind". "Klare Linie, klares Ziel" lautet dagegen das Haupt-Wahlversprechen. "Wir wollen in Zeiten weltweiter Wirtschaftskrise für stabile politische Verhältnisse und eine solide, konsequente und bürgernahe Politik sorgen", so ein Kernsatz im Programm.Und "Verlässlichkeit" ist ein Hauptthema. Rabel: "Wir bleiben bei dem, was wir angepackt haben, und wollen es zu Ende führen." Dies gelte für die Osttangente ("mit den nötigen Schutzvorkehrungen für Luisenthal") ebenso wie für die Meeresfischzuchtanlage. Und ansonsten wolle man vor der Wahl nichts versprechen, was nicht sicher gehalten werden könne - was zum Beispiel die Übernahme der Fahrtkosten für alle Kinder in der Nachmittagsbetreuung betreffe.Die "Umfaller-Partei" (so Rabel über die SPD) hat bereits selbst den möglichen Punkt zum Einhaken erkannt. "Wir sind keine Neinsager", betonten kürzlich Fraktionschef Erik Kuhn und Stadtverbandschefin Carmen Lallemand-Sauder in einem SZ-Gespräch. Das komplette Wahlprogramm der CDU ist im Internet nachzulesen.